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Radio Hamburg

Bye, bye Sommer...

Das Event-Wochenende wird nass und herbstlich

Hamburg, 08.09.2017
Hamburg bei herbstlichem Regenwetter

Das zweite Septemberwochenende wird in Hamburg eher grau als blau.

Am Wochenende spielen die Rolling Stones im Stadtpark und im Hafen steigen die Cruise Days - das Wetter wird allerdings wenig open-air-tauglich.

Noch ist laut Kalender eigentlich Sommer. Bei den Wetterfröschen ist allerdings schon seit Anfang September höchstoffiziell der Herbst ausgebrochen. Ausgerechnet zu dem Hamburger Open-Air-Eventwochenende, wenn im Stadtpark die Rolling Stones vor 82.000 Fans auftreten und rund um den Hafen Hunterttausende Besucher zu den Cruise Days erwartet werden, merken wir das auch. Von Sommer ist am Wochenende nämlich nicht mehr viel zu merken.

Nass und windig am Wochenende

Mit einem Randtief kommt am Freitag (08.09.) neben dichteren Wolken und Regen auch Wind auf. Dabei kann es besonders an den Küsten zu Sturmböen kommen. In exponierten Lagen, wie auf dem Brocken muss auch mit schweren Sturmböen gerechnet werden. Durch die von Regen aufgeweichten Böden und der großen Angriffsfläche durch den Blattbestand der Bäume kann es lokal zu Astbruch oder gar zu Entwurzelungen kommen. Zum Wochenende beruhigt sich die Lage kurzzeitig, bis sich am Sonntagabend ein neues Tief im Nordwesten mit Wind und Regen bemerkbar macht. 

Kleiner Lichtblick am Samstag

Der Samstag - natürlich besonders wichtig für alle Rolling Stones Fans, die in den Stadtpark pilgern wollen - startet noch mit Regen und zeitweise böigem Wind. Pünktlich zum Konzert am Abend lässt der Regen dann nach und es kann sogar hin und wieder die Sonne rauskommen. Die Temperaturen steigen dabei auf bis zu 18 Grad. Kälter als 14 Grad wird es übrigens auch in der Nacht nicht.

Wann kommt der Altweibersommer?

Der Altweibersommer ist mit der Schafskälte und dem Weihnachtstauwetter eines der bekanntesten Singularitäten im meteorologischen Jahresablauf. Dass sich der Name nicht von älteren Damen, sondern von den Webern, sprich Spinnen und ihren Netzen herleitet, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Die Spinnen sind pünktlich, doch die Wetterküche liefert nicht die passenden Bedingungen. Für den Altweibersommer, der die Tautropfen in Spinnfäden morgens glitzern lässt, bräuchte es ein beständiges Hochdruckgebiet, das zwar mitunter für kühle Nächte und neblige Morgenstunden, aber sonnige und aufgrund des hohen Sonnenstands noch warme Tage sorgt. Doch das ist momentan nicht in Sicht. Vielmehr geht es tiefdruckgeprägt weiter. Zuerst in einer straffen Westströmung, die vor allem dem Norden sehr windiges und eher kühles Schauerwetter bringt. Ab dem Wochenende übernimmt dann ein kräftiges Tief, das nur langsam von Großbritannien Richtung Skandinavien zieht das Kommando. So ist täglich mit Niederschlägen zu rechnen und die Temperaturen liegen zumeist unter 20 Grad. Immerhin kommt es aber durch Wind und viele Wolken in den nächsten Tagen kaum zu frühen Nachtfrösten.

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(iwk/san)

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