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Radio Hamburg

HSH-Nordbank

Dirk Jens Nonnenmacher

Nonnenmacher kann nicht mehr auf eine Abfindung von 2,1 Millionen Euro zählen.

Dirk Jens Nonnenmacher, der scheidende Chef der HSH-Nordbank, bekommt wahrscheinlich doch keine Abfindung in Höhe von 2,1 Millionen Euro, das schreibt das Magazin "Spiegel". Die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein haben ein Gutachten zu möglichen Pflichtverletzungen durch die Vorstandsmitglieder der HSH Nordbank in Auftrag gegeben. Das belaste den Manager schwer. Demnach ist er im Zusammenhang mit den Omega-Geschäften im Jahr 2007 seiner Überwachungsverantwortung nicht genügend nachgekommen.
Als damaliger Finanzvorstand hätte Nonnenmacher die fehlerhafte Bilanzierung der Geschäfte, die in der Bilanz 2008 zu Verlusten in Höhe von rund 500 Millionen Euro geführt haben, erkennen müssen. Nonnenmachers Aufhebungsvertrag mit der Bank sieht eine Rückzahlung der Abfindung bei groben Pflichtverletzungen vor.
Nonnenmacher bestreitet ein Fehlverhalten allerdings.