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Radio Hamburg

Hamburger Hafen

Erstes Schiff aus Japan

MOL Majesty erstes japanisches Containerschiff Hamburger Hafen

Hier macht die "MOL Majesty" aus Japan gerade im Hamburger Hafen fest.

Am Dienstagabend hat das erste Containerschiff aus Japan den Hamburger Hafen angelaufen.

Hamburg -  Fast 9.000 Kilometer ist das havarierte Atomkraftwerk Fukushima von Hamburg entfernt. Trotzdem haben auch hier Menschen Angst vor der gefährlichen Strahlung. Japanische Produkte erreichen Deutschland über den Luftweg in nur wenigen Stunden. Dass aber tatsächlich verstrahlte Ware bei uns in den Geschäften steht, ist mehr als unwahrscheinlich, so Innensenator Michael Neumann. Ab sofort werden auch alle ankommenden Schiffe aus Japan besonders auf Strahlung kontrolliert. Da es keine Direktverbindungen von Japan nach Hamburg gibt, ist es unwahrscheinlich, dass radioaktiv verseuchte Schiffe überhaupt bis zu uns kommen, so die Behörde.

"Auf Nummer sicher gehen"

Am Dienstagabend (12.04.2011) ist im Hamburger Hafen das Containerschiff "MOL Majesty" eingelaufen, das den Hafen von Tokio zwei Tage nach dem Tsunami, aber noch vor der Explosion im Atomkraftwerk Fukushima verlassen hat. Es wurde deshalb im Hafen Rotterdam von den Behörden nicht besonders auf radioaktive Strahlung gemessen, ist aber nach Messungen der Reederei unbelastet. Künftig werden wöchentlich sechs bis sieben Containerschiffe aus Japan den Hamburger Hafen anlaufen. Trotz der als äußert gering eingeschätzten Gefahr hätten sich die Bundesländer Hamburg, Bremen und Niedersachsen mit dem Bund auf verschärfte Meldeverpflichtungen und Messkontrollen verständigt, sagte Neumann. Sollten auf einem Schiff mehr als 0,2 Mikrosievert pro Stunde gemessen werden, würden weitere Maßnahmen ergriffen. Die natürliche radioaktive Strahlung beträgt 0,1 Mikrosievert pro Stunde. Der Prüfwert von 0,2 Mikrosievert sei zwar kein offizieller gesetzlicher Grenzwert, würde aber umfangreiche Aktivitäten der Behörden auslösen. "Wir gehen lieber auf Nummer sicher und kontrollieren einmal mehr als einmal zu wenig", erklärte der Innensenator.

Welche Schiffe sonst noch den Hamburger Hafen anlaufen und wo sie gerade liegen erfahren Sie über unser Radio Hamburg Hafenradar