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Radio Hamburg

Kita-Gebühren in Hamburg

Mehr Eltern zahlen mehr

Mehr Eltern als gedacht müssen monatlich 100 Euro mehr für die Kinderbetreuung aufbringen.

Hamburg - Eigentlich hat Sozialsenator Dietrich Wersich gedacht, dass im Zuge der Kita-Gebühren-Erhöhung nur etwa 3 Prozent der Hamburger Eltern den Höchstsatz zahlen müssen.
Falsch gedacht, wie sich jetzt herausgestellt hat. 8,2 Prozent der Eltern müssen zusätzlich 100 Euro im Monat für die Betreuung ihrer Kinder ausgeben. Das zeigen die jetzt vorliegenden Auswertungen der Sozialbehörde. Etwa jede fünft Familie muss den Höchstsatz zahlen.

Soziale Kluft wird deutlich

Beim genaueren Blick auf die Stadtteile zeigt sich außerdem ein großer sozialer Unterschied in unserer Stadt. Während in Nienstedten und Blankenese sogar jede 2. Familie den Höchstsatz zahlt, leben auf der Veddel offenbar besonders viele Familien mit einem geringen Einkommen. 99 Prozent sind dort nämlich von der Erhöhung gar nicht betroffen. Im Schnitt bleiben in Hamburg 70 Prozent der Eltern verschont. Wegen der Erhöhung der Kitagebühren sind im vergangenen Jahr tausende Eltern auf die Straße gegangen. Und auch auf politischer Ebene bleiben die Gebühren kurz vor der Bürgerschaftswahl ein Streitthema.
SPD-Bürgermeisterkandidat Olaf Scholz verspricht im Falle eines Wahlsieges, kostenlose Kitaplätze. CDU-Konkurrent Christoph Ahlhaus kritisiert, dass Scholz nicht konkret sagt, woher er das Geld dafür nehmen will.

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