Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Tui will verkaufen

Was passiert mit Hapag Lloyd?

Hapag Lloyd

Ein Drittel der Hamburger Reederei Hapag Lloyd soll bald den Besitzer wechseln.

Reisekonzern Tui will seine Hapag-Lloyd-Restbeteiligung an das Eignerkonsortium der Reederei um die Stadt Hamburg und Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne verkaufen.

Hamburg - Seit einigen Tagen ist klar, dass das Hamburger Traditionsunternehmen Blohm und Voss britisch wird - aber was passiert mit der Containerreederei Hapag Lloyd? 
 
Der Reisekonzern Tui will seine Hapag-Lloyd-Restbeteiligung an das Eignerkonsortium der Reederei um die Stadt Hamburg und den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne verkaufen. Tui werde bis zum 2. Januar 2012 von seinem Andienungsrecht für einen Anteil von 33,3 Prozent Gebrauch machen. Das habe der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am Dienstag in Hannover beschlossen, teilte Tui mit.

Der größte europäische Tourismus-Konzern zieht damit eine von vornherein vereinbarte Verkaufsoption für ein Drittel der Anteile. Der Reiseriese ist noch mit 38,4 Prozent an der Containerreederei beteiligt, will dieses Paket aber verkaufen und sich allein auf das Reisegeschäft konzentrieren. Die Tui-Aktie legte nach der Mitteilung um 3,48 Prozent auf 3,926 Euro zu."Unser Ausstieg aus der Containerschifffahrt ist vor mehr als drei Jahren mit allen Partnern im Hamburger Konsortium festgeschrieben worden", erklärte Konzernchef Michael Frenzel.

Falls es auf dem Verhandlungsweg nicht zu einer Einigung mit dem Konsortium über den Wert der Beteiligung kommt, wird der Verkehrswert von einem Wirtschaftsprüfer als Schiedsgutachter ermittelt. Sollte nicht bis spätestens Ende September 2012 ein Kaufvertrag zustande kommen, kann Tui die Mehrheit an Hapag-Lloyd an Investoren verkaufen. In diesem Fall könnte Tui sämtliche Anteile abgeben und das Hamburger Konsortium müsste die für die Mehrheit notwendigen Anteile ebenfalls an diesen Investor zum gleichen Preis verkaufen.

(dpa)