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Radio Hamburg

Ausbildung in Hamburg

5.200 freie Lehrstellen!

Einstieg Messe Asbildung

Auf der Einstieg-Messe können sich Jugendliche mit ihren Eltern über Berufe aus allen möglichen Bereichen beraten lassen und zum ersten Mal Berufsluft schnuppern.

Wo gibt es in Hamburg noch freie Lehrstellen? Wir erklären, was Sie beachten sollten.

Hamburg – Am Freitag und am Samstag (25./26.02.) findet in Hamburg die "Einstieg"-Messe statt. 329 Aussteller stehen in den Messehallen in Halle B6 Rede und Antwort.
Wir haben schon jetzt mit Knut Böhrnsen, Pressesprecher der Agentur für Arbeit, gesprochen und tolle Tipps für alle Berufseinsteiger bekommen. Und ihm vor allem die Information entlockt, dass es allein in Hamburg über die Arbeitsagentur noch 5.200 freie Lehrstellen gibt.

Wo gibt es noch freie Lehrstellen in Hamburg?

"Der Agentur für Arbeit sind 5.200 freie Lehrstellen gemeldet." Wir haben die 10 Top-Branchen für Sie zusammengestellt, in denen momentan die meisten Auszubildenden gesucht werden.

Freie Lehrstellen in Hamburg

In welcher Branche werden noch Auszubildene gesucht?

  • Platz 10: Speditionskaufrau/Speditionskaufmann & Logistiker/-in

    Bei der Agentur für Arbeit werden 90 freie Ausbildungspätze zum Speditionskaufmann/-frau angeboten.

  • Platz 9: Koch/Köchin

    Auch für angehende Köche sind 90 freie Ausbildungsplätze zu vergeben.

  • Platz 8: Elektroniker Energie und Gebäudetechnik

    Wer Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik werden möchte, hat die Chance auf eine von derzeit 100 freien Ausbildungsstellen.

  • Platz 7: Hotelfachmann/-frau

    110 freie Ausbildungsplätze werden derzeit im Bereich "Hotelfach" angeboten.

  • Platz 6: Bankkaufleute

    Bewerber haben die Chance auf einen von 210 freien Ausbildungsplätzen als Bankkaufmann/-frau.

  • Platz 5: Gesundheits- und Krankenpfleger/-in

    200 freie Ausbildungsplätze gibt es im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege.

  • Platz 4: Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

    230 freie Ausbildungsplätze gibt es für Kaufmänner/-frauen im Groß- und Außenhandel.

  • Platz 3: Verkäufer/-in

    Derzeit gibt es 250 Ausbildungsplätze für Verkäufer/-innen.

  • Platz 2: Altenpfleger/-in

    330 freie Ausbildungsplätze sind derzeit im Bereich der Altenpflege zu vergeben.

  • Platz 1: Kaufmann/-frau im Einzelhandel

    Wer eine Ausbildung als Kaufmann/-frau im Einzelhandel machen möchte, hat die Chance auf einen von 510 Ausbildungsplätzen.

Wie können sich die Jugendlichen informieren und was sind Ihre Tipps?

"Alle freien Lehrstellen sind auch im Internet auf der Seite der Arbeitsagentur unter dem Menüpunkt Jobbörse ersichtlich. Dort finden sich allerdings nicht nur Jobs aus Hamburg sondern auch freie Stellen aus dem Umland, wie zum Beispiel Stade."

In der Zentralen Heuerstelle Hamburg erfahren Jugendliche alles über Ausbildungsmöglichkeiten in der Seeschifffahrt.

Und Knut Böhrnsen erklärt weiter: "Ganz Wichtig: Ausbildungsbewerber, die die Schule verlassen, haben derzeit beste Chancen auf dem Hamburger Ausbildungsmarkt. Und damit schließe ich alle Real- und Hauptschüler mit ein: Sie müssen nicht auf eine weiterbildende Schule gehen, weil sie denken, sich verbessern zu müssen um eine Stelle zu erhalten. Schüler mit guten Noten haben sehr gute Chancen, denn es gibt derzeit mehr freie Stellen als registrierte Bewerber."

Wer hat die besten Chancen?

Böhrnsen dazu: "Wer regional und fachlich flexibel ist und nicht nur in seinem ‚Dunstkreis‘ sucht, sondern tatsächlich mal in das Umland von Hamburg guckt, sich dieses als Beuteschema vornimmt und nicht sagt ‚Ich schaue nur im Bereich des Speditionskaufmanns‘, sondern habe eventuell auch andere Bereiche die ich mir vorstellen kann, hat natürlich noch bessere Chancen. Sich in anderen Bereichen umzusehen, die Jugendliche gar nicht berücksichtigen, wie zum Beispiel Bauwerksabdichter, Flachglasmechaniker, Verfahrensmechaniker, Fachkraft Kreislauf und Abfallwirtschaft, Mechatroniker für Kältetechnik, Drogist oder Schuhmacher, ist natürlich auch ein guter Tipp.

Außerdem rät Knut Böhrnsen den Berufsberater in den Schulen aufzusuchen. "Das sollen die Jugendlichen wirklich vor Ort nutzen. Das sind kurze Wege um Informationen zu bekommen.

Berufsorientierung und Studienwahl ist ein Prozess, der braucht seine Zeit. Man muss sich aus verschiedenen Quellen Informationen holen. Dazu gehören wir als Agentur für Arbeit, die Eltern und das Internet weil dort zu jeder Zeit alles abrufbar ist. Dann sollte man vielleicht auch nochmal gucken ob man rechtzeitig mit Praktika oder einen Ferienjob das Angenehme, nämlich Geld verdienen, mit dem Nützlichen verbinden kann."

Was raten Sie Jugendlichen, die schon wissen, was sie machen wollen?

"Wer genau weiß, was er machen möchte und seine Bewerbungsunterlagen zu 100 Prozent aufgestellt hat, hat wirklich ganz gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Die Berufsberatung in unserem Hause unterstützt den Vermittlungsprozess. Wir beraten, mit welchen Voraussetzungen der Eine oder Andere in der einen oder anderen Branche auch landen kann und beantworten Fragen wie ‚Muss ich in Mathe für diesen einen Beruf eine 2 haben? Und wenn nicht, was dann?‘

Es ist aber auch alles ausbaufähig. Außerdem ist es hilfreich sich mit Freunden zusammenzusetzen und das Thema zusammen anzugehen. Da kann ja auch gerne bei rauskommen, dass einem etwas überhaupt nicht gefällt - denn auch das ist ein Ergebnis, welches zur Orientierung herangezogen werden kann."

Was sollte bei Bewerbungen beachtet werden?

"Bei Bewerbungsunterlagen kommt es auf den Inhalt der Ausbildung an. Der Bewerber muss sich mit dem Produkt und der Dienstleistung des Unternehmens auseinandersetzen, bei dem er sich bewirbt. Informationen findet man heute alle im Netz. Mit einer Bewerbung nach Schema F hat man es wirklich schwer", so Böhrnsen.

Haben Sie Tipps für die Einstieg-Messe?

"Ein paar Kurzbewerbungen mitnehmen. Die Unternehmen haben auch ihre Auszubildenden mit im Gepäck und die informieren auch über Ausbildungsmöglichkeiten. Jugendliche sollen initiativ an diese Betriebe rangehen und sich vor Ort informierten. Das hat unter anderem auch den Vorteil, dass man direkt ein kleines Vorstellungsgespräch üben kann. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Bewerber, der gut vorbereitet auf die Messe kommt, dort auf einen Personalchef trifft und dieser den Bewerber nach einem lockeren Gespräch darum bittet, ihm Bewerbungsunterlagen zu schicken, da ein positiver Eindruck entstanden ist. Auch deshalb ist es wichtig, dass man sich dort einigermaßen vernünftig kleidet und gut informiert. Wenn man eine Branche hat, in die man gerne rein möchte, dann hat man die Möglichkeit vor Ort viele mögliche Ausbildungsbetriebe kennenzulernen. Es gibt gute Möglichkeiten um den Fuß in die Tür zu bekommen.

Außerdem können Sie sich bei einem Anschreiben an einen Ausbildungsbetrieb auch auf das Gespräch auf der Messe beziehen und haben dann im wahrsten Sinne des Wortes einen ersten Einstieg ."

Welche interessanten Termine stehen in nächster Zeit an?

Unter der Nummer 040-24 85 11 13 erhalten Sie Informationen, wenn Sie noch dieses Jahr einen Ausbildungsplatz suchen. Die Chancen sind hervorragend.

Am 3. März 2011 findet ein Elterninfoabend unter dem Motto „Was kommt nach dem Abitur? Eltern unterstützen bei der Berufswahl.“ statt.

Am 26. März große findet die Messe „ karriere:dual“ statt, zu der 3.000 Abiturienten erwartet werden. Dort dreht sich alles um duale Studiengänge.

Am 28. Mai werden mindestens 3.000 Abiturienten und Abiturientinnen zu der Veranstaltung „Studieren im Norden“ erwartet. 40 Fachhochschulen werden sich dort vorstellen und erklären, was in Norddeutschland alles möglich ist. Ein Schwerpunkt wird „Finanzierung des Studiums“ sein.