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Radio Hamburg

Eon Hanse erhöht die Preise

Strom wird teurer

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Schon wieder erhöhen die Stromkonzerne die Preise.

Zum 1. März müssen Sie wieder mehr für Ihren Strom bezahlen - im Durchschnitt 5,5 Prozent mehr.

Hamburg - Stromkunden von Eon Hanse müssen in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen. Nach den Energieriesen RWE, Vattenfall und EnBW erhöht auch der vierte der Stromkonzerne seine Preise. Schuld sind nach Meinung der Unternehmen die höheren Kosten für die erneuerbaren Energien.

Die regionalen Versorger Eon Bayern, Eon Edis und Eon Hanse wollen ihre Preise zum 1. März erhöhen. Zum ersten Mai folgen dann die Regionalversorger Eon Avacon, Eon Mitte und Eon Westfalen-Weser. Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox erhöht Eon damit die Preise für eine Kilowattstunde Strom im Durchschnitt um 5,5 Prozent.

Kosten für erneuerbare Energie seien Schuld

Wie andere Versorger begründet auch Eon die Preiserhöhung mit steigenden Kosten für erneuerbare Energien. Hunderte Versorger hatten bereits zu Jahresbeginn ihre Preise erhöht. Neben Eon erhöhen nach Angaben des Vergleichsportals Check24.de noch 63 weitere Anbieter ihre Preise kräftig - zum Teil um bis zu 13 Prozent. Eon Hanse beziffert den Anstieg mit sechs Prozent, Kunden müssen dort rund 1,54 Cent mehr pro Kilowattstunde (kWh) bezahlen.

Im Süden Deutschlands findet sich aber der Spitzenreiter der Strompreiserhöhung. Das Kommunalunternehmen Oberes Egertal in Bayern, denn dort steigt der Preis um fast 13,5 Prozent. Haushalte mit einem Durchschnittsverbrauch von 5000 Kilowattstunden zahlen dort nach der Erhöhung rund 156 Euro mehr im Jahr für ihren Strom.

Bereits die noch im Dezember angekündigten Strompreiserhöhungen hatten bundesweit für Kritik gesorgt. Die meisten Stromversorger machen die zum Jahreswechsel gestiegene Umlage, über die der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert wird, für den Preisanstieg verantwortlich. Kritiker werfen ihnen vor, im Gegenzug die niedrigeren Beschaffungskosten der vergangenen beiden Jahre nicht an die Kunden weitergegeben zu haben. Die Eon-Töchter wiesen darauf hin, dass die Erhöhung dank Kostensenkungen in anderen Bereichen geringer ausgefallen sei, als es wegen der gestiegenen Kosten durch erneuerbare Energien notwendig gewesen wäre.

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