Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Energie-Debatte in Hamburg

Rückkauf der Stromnetze

RHH - Expired Image

Diskussion um den Rückkauf der Stromnetze durch die Stadt hier in Hamburg.

Bürgermeister Scholz verspricht, bei einem 25,1-prozentigen Rückkauf der Hamburger Stromnetze, keine Strompreiserhöhung in Betracht zu ziehen.

Hamburg - Die Strompreise werden nicht steigen, wenn die Stadt Hamburg 25,1 Prozent des Energieversorgungsnetzes von den Konzernen EON und Vattenfall zurückkauft. Das hat jedenfalls Bürgermeister Olaf Scholz hier bei uns versprochen. Für Paul Schmid, Sprecher des BUND in Hamburg, lehnt sich der Bürgermeister da ein bisschen weit aus dem Fenster.

"Bürgermeister Scholz kann so ein Versprechen gar nicht abgeben, weil selbst der Netzbetreiber und der Versorger gar nicht sagen können, wie sich der Strompreis entwickeln wird. Und kein Versorger wird sich den Strompreis durch die Politik deckeln lassen, auch wenn die Stadt  eine Minderheitsbeteiligung von 25 Prozent an den Netzen hätte."

Billiger Strom ist auch gar nicht das Hauptziel der Initiative, denn so Paul Schmid weiter:

"Es geht ja nicht vorrangig um Preisdeckelung oder um günstige Preise für Hamburger, es geht um sozial gerechte Preise. Wir hatten in der Vergangenheit mehrfach die Situation, dass die Politik von den Versorgern und den Netzbetreibern z.B. Sozialtarife für die Energie gefordert hat und die Netzbetreiber und Versorger haben gesagt, dass das Sache der Politik ist. Deshalb ist es für uns wichtig, dass so was in einer Hand liegt und dann kann man auch sozial gerechte Preise vermitteln und so einrichten."

Der BUND unterstützt das Volksbegehren zum hundertprozentigen Rückkauf der Versorgungsnetze. Bsi zum kommenden Mittwoch müssen knapp 63.000 Stimmen für einen Erfolg des Begehrens zusammenkommen. 50.000 Unterschriften liegen angeblich schon vor.