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Radio Hamburg

Airbus

IG Metall ruft zu Warnstreiks auf

Nach gescheiterten Tarifverhandlugen hat die IG Metall 16.000 Mitarbeiter in den vier deutschen Airbus-Standorten zu Warnstreiks aufgerufen.

Hamburg  - Die IG Metall hat zu Warnstreiks beim Flugzeugbauer Airbus aufgerufen. Wann es zu ersten Arbeitsniederlegungen kommen soll, stehe noch nicht fest, teilte die Gewerkschaft in Hamburg mit.

Tarifverhandlungen ergebnislos

Die Tarifkommission hatte die Warnstreiks am Mittwoch (28.09.) beschlossen, nachdem beide Tarifparteien monatelang ergebnislos über einen Zukunftstarifvertrag verhandelt hatten. «Am Verhandlungstisch kommen wir ohne Druck der Beschäftigten nicht weiter», sagten Tarifsekretär Daniel Friedrich von der IG Metall und Johann Dahnken vom Airbus-Gesamtbetriebsrat. Airbus betonte, gegen Warnstreiks «mit aller Härte» gerichtlich vorgehen zu wollen. «Die Warnstreiks basieren auf keiner rechtlichen Grundlage», sagte Sprecher Florian Seidel.

16.000 zum Streik aufgerufen

Der bisherige Tarifvertrag laufe noch und sei nicht gekündigt worden. «Warnstreiks sind keine konstruktive Einstellung. Aber wenn das die gewählte Gangart ist, dann werden wir da mitgehen.» Rund 16.000 Airbus-Beschäftigte an den vier deutschen Standorten Bremen, Buxtehude, Hamburg und Stade sind zum Warnstreik aufgerufen. «Die Kollegen sind wirklich sauer und wollen sich nicht weiter abspeisen lassen», sagte Heiko Messerschmidt von der IG Metall. Einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung sieht die Gewerkschaft gelassen entgegen. «Damit wird Airbus keinen Erfolg haben», sagte er.

Der Tarifkonflikt hatte sich zu Wochenbeginn zugespitzt, nachdem die letzten Verhandlungen am Freitagabend nach fast zwölf Stunden ohne Ergebnis abgebrochen worden waren. Der größte Streitpunkt ist die Höhe der von beiden Seiten getragenen Produktivitätssteigerungen. (dpa)