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Radio Hamburg

Keine überflüssigen Zollkontrollen mehr

Hamburg verliert seinen Freihafen

Hamburg, 31.12.2012
RHH - Expired Image

Die Zollkontrolle am Hamburger Hafen wird modernisiert.

Der Hamburger Hafen soll schneller und effektiver werden, deswegen wird sein veraltetes Zollregime des Freihafens abgeschafft.

Mehr als 120 Jahre lang gehörte der Freihafen zu Hamburg wie Michel und Reeperbahn. Doch die ehrwürdige Institution passt nicht mehr in die Zeit offener EU-Grenzen und elektronischer Datenverarbeitung.

Früher Privileg, heute Belastung

Mehr als 1.600 Hektar, fast ein Viertel des riesigen Hamburger Hafengebietes, waren bislang zollrechtlich Ausland. Die Unternehmen im Freihafen mussten auf eingeführte Güter keine Steuern und Zölle bezahlen. Sie konnten sie Waren lagern, bearbeiten und wieder ausführen. Das war im 19. Jahrhundert ein kostbares Privileg, doch heute verursacht die zusätzliche Durchsuchung jeder Ladung und jeden Containers einen enormen Aufwand an zusätzlichen Lkw-Fahrten, Staus und Verzögerungen.

Moderne Zollkontrolle für Hamburg

Künftig geht das alles viel moderner. Die Zollkontrolle wird nun verlagert auf die Containerterminals und automatisiert. Die Containerbrücken sind direkt mit dem Zoll verbunden. Vereinfacht gesagt: Wenn ein Container von einem Schiff gehoben wird, geht eine Meldung an den Zoll. Die HHLA, der größte Hamburger Hafenkonzern, hat mehrere Millionen Euro investiert, um sich auf die neue Zollabfertigung vorzubereiten.

Keine Sorgen um Schmuggler

Um Schmuggler machen sich Zoll und Wirtschaft keine zusätzlichen Sorgen. "Es ist eine Illusion, anzunehmen, dass ein Zollzaun mit kontrollierten Grenzübergängen eine erhöhte Sicherheit zur Vermeidung betrügerischer Aktivitäten darstellt", heißt es bei der Wirtschaftsbehörde. Das liegt daran, dass heutzutage kein Container mehr unregistriert in einen europäischen Hafen gelangt.

(dpa/mho)

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