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Radio Hamburg

Pro-Kopf-Kaufkraft 2013

Hamburg Spitzenreiter mit 22.769 Euro

Nürnberg, 13.12.2012
RHH - Expired Image

2013 sollen die Deutschen im Schnitt mehr Geld im Portemonnaie haben.

Nach neuesten Berechnungen des Marktforschungsunternehmens GfK steigt 2013 die Kaufkraft der Deutschen im Schnitt um 554 Euro. Hamburg liegt im dabei ganz vorn.

Im kommenden Jahr werden die Deutschen nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens GfK deutlich mehr Geld zur Verfügung haben. Die Kaufkraft, um die es in den Berechnungen geht, ist das verfügbare Nettoeinkommen inklusive staatlicher Transferzahlungen wie Renten, Arbeitslosen- oder Kindergeld.

Hamburg Spitzenreiter, Schleswig-Holstein auf Platz fünf

554 Euro mehr als 2012 sollen im Schnitt im kommenden Jahr in den deutschen Geldbörsen stecken. Dies entspricht einer Steigerung um 2,9 Prozent. Die Kaufkraftsumme für Gesamtdeutschland wird mit rund 1,6 Billionen Euro angegeben. Doch die regionalen Unterschiede sind groß. Hamburg ist Spitzenreiter unter den Ländern, für die Hansestadt wurden 22 769 Euro ermittelt. Auch für Schleswig-Holstein sieht es gut aus. Den Berechnungen zufolge soll die Pro-Kopf-Kaufkraft bei 20 769 Euro liegen, damit ist Schleswig-Holstein im Länderranking auf Platz fünf.

Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt Schlusslichter

Anders sieht es jedoch in Mecklenburg-Vorpommern aus. Von den 20 621 Euro, die im Bundesdurchschnitt pro Kopf für den Konsum, Miete und andere Lebenshaltungskosten ausgegeben werden können, sind die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns weit entfernt. Wie die GfK am Mittwoch in Nürnberg mitteilte, kommen sie auf eine Kaufkraft von durchschnittlich 17 038 Euro. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern auf dem vorletzten Platz. Weniger haben nur noch die Menschen in Sachsen-Anhalt mit 16 970 Euro.

Leicht positive Konsumentwicklung

Auch real seien die Geldbörsen besser gefüllt. Bei der von der Bundesbank prognostizierten Inflationsrate von 1,5 Prozent blieben immer noch 1,4 Prozent mehr Kaufkraft übrig. Die Gründe dafür seien die weiterhin solide Lage auf dem Arbeitsmarkt und gestiegene Löhne und Gehälter in vielen Branchen, sagte eine Sprecherin. Das Marktforschungsunternehmen geht daher auch von einer leicht positiven Konsumentwicklung aus.

Große Kluft zwischen Arm und Reich

Der ärmste Landkreis ist nach der Prognose Görlitz in Sachsen mit einer Kaufkraft von 15 687 Euro pro Kopf. Der reichste Landkreis Starnberg bei München verfügt im kommenden Jahr hingegen über eine fast doppelt so hohe Kaufkraft von 30 509 Euro. Die sogenannte Kaufkraftspreizung, also die Kluft zwischen Arm und Reich, reicht in Deutschland damit von knapp 50 Prozent über dem Durchschnittswert in Starnberg bis zu rund 24 Prozent darunter in Görlitz.

(dpa/mag)