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Radio Hamburg

Streik des Sicherheitspersonals

Längere Wartezeiten am Flughafen

Hamburg, 10.12.2012
Streik - Lange Schlangen am Flughafen

Am Hamburger Flughafen haben sich am Morgen wegen des Streiks lange Schlangen vor der Sicherheitskontrolle gebildet.

Seit Montagmorgen haben am Hamburger Flughafen Mitarbeiter des Sicherheitspersonals für bessere Arbeitsbedingungen gestreikt.

Auch am Hamburger Flughafen müssen Reisende am Montag mit längeren Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle rechnen. Seit Montagmorgen streiken die Mitarbeiter des Sicherheitspersonals für bessere Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Verdi hatte überraschend in der Nacht zum Montag mehrstündige Warnstreiks an mehreren deutschen Flughäfen angekündigt. In Hamburg ging der Ausstand bis 8 Uhr. "Das betrifft natürlich bei uns die Hauptverkehrszeit. Es gibt lange Schlangen, die Terminals sind voll", sagte eine Sprecherin des Flughafens Hamburg. Zunächst waren dort zwei von 16 Kontrollstellen geöffnet.

Leichte Verzögerungen dauern an

Flugzeuge würden mit leichten Verzögerungen abheben, sagte die Sprecherin weiter. Sie rechnete damit, dass sich der Betrieb bis zwei Stunden nach Ende des Streiks normalisieren wird. Erfahrungsgemäß fielen wegen eines Warnstreiks keine Flüge aus.

Schlechtes Wetter: Flüge annulliert

Einige Verbindungen mussten für Montag trotzdem annulliert werden - jedoch nicht wegen des Ausstands, sondern aufgrund der schlechten Wetterbedingungen in anderen Teilen Deutschlands. Um keinen Dominoeffekt an anderen Flughäfen zu erzeugen, halten sich die Airlines strikt an ihre Startzeiten: Die Fluggesellschaften müssten ihren Flugplan einhalten und könnten nicht auf die verspäteten Passagiere warten. So müssten einige von ihnen zunächst unplanmäßig am Boden bleiben, sagte die Flughafen-Sprecherin. "Es gibt sicherlich einige Flugzeuge, die mit ein oder zwei Passagieren abfliegen", sagte die Sprecherin. Die Betroffenen dieser Leerflüge müssten umbuchen und auf die nächste Maschine warten.

Vom Streik betroffen sind laut Verdi-Sprecher hauptsächlich Geschäftsreisende. Die Gewerkschaft will ihren Forderungen in den Verhandlungen über einen Manteltarifvertrag Nachdruck verleihen.

(dpa/lhö)

 

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