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Radio Hamburg

Reederei Hapag Lloyd

Olaf Scholz verteidigt weitere Anteils-Übernahme

Die Aufstockung der städtischen Anteile von 23,6 auf 36,9 Prozent sichere die Zukunft des Unternehmens am Standort Hamburg, so Bürgermeister Olaf Scholz.

Hamburg, 22.02.2012

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz verteidigt die Übernahme weiterer Anteile an der Traditionsreederei Hapag Lloyd von der TUI gegen die Stimmen von Kritikern und sagt: "Wir kaufen nichts, was dann hinterher keinen Wert mehr hat."

Scholz fordert Erfolge ein

Für weitere 420 Millionen Euro soll die Stadt nach dem Willen des Senats ihre Anteile von 23,6 auf 36,9 Prozent aufstocken und so dafür sorgen, dass die Reederei mit ihren mehr als tausend Arbeitsplätzen am Ballindamm bleibt. Olaf Scholz erhöht aber auch den Druck auf das Unternehmen und fügt hinzu: "Natürlich erwarte ich jetzt auch vom Unternehmen und von den Beschäftigten, dass wir jetzt mal eine Dividende sehen, sobald das geht."

Der Senat will die Anteile wieder verkaufen, sobald sich ein Börsengang anbietet, bei dem die Anteile breit gestreut werden. Hapag Lloyd und Partner sorgen für nahezu die Hälfte des Container-Umschlags im Hamburger Hafen. Die Bürgerschaft soll dem Anteilskauf bis Ende März zustimmen.

"I want my money back"

Den Hamburger Steuerzahler hat die Hamburger Beteiligung an Hapag-Lloyd seit 2008 rund 80 Millionen Euro gekostet. Das sei eine "gefühlte Zahl", sagte Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD), die wegen unterschiedlicher Finanzierungsinstrumente nur kalkulatorisch ermittelt werden könne. Durch die Aufstockung kommen zehn Millionen Euro netto pro Jahr dazu. Bei einem Verkauf will die Stadt mindestens ihren Einstandspreis und die gezahlten Zinsen erlösen. "I want my money back (Ich will mein Geld zurück)", sagte Scholz und zitierte damit die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher.