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Radio Hamburg

HSH Nordbank

Anklage gegen frühere Chefs

HSH Nordbank, Pressebild

Die Anklage stützt sich auf die Vorgänge rund um das Wertpapiergeschäft Omega 55, das der Bank einen Verlust von mindestens einer halben Milliarde Euro eingebracht hat.

Sechs ehemalige Vorstandsmitglieder der HSH Nordbank müssen laut Staatsanwaltschaft bald vor Gericht.

Hamburg - Der Beinahe-Zusammenbruch der HSH-Nordbank vor gut drei Jahren hat wohl bald ein Nachspiel vor Gericht. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat jetzt bestätigt, dass sie gegen sechs ehemalige Manger Anklage erhoben hat.

Es geht um Untreue im besonders schweren Fall und Bilanzfälschung. Die Anklage richtet sich unter anderem gegen Dirk Jens Nonnenmacher und seinen Vorgänger Hans Berger. Die Banker sollen das Geldhaus mit einem riskanten Wertpapiergeschäft namens "Omega 55" in Schwierigkeiten gebracht haben. Das Omega-Geschäft sollte Geschäftsrisiken der Bank auslagern, hat diese jedoch hinten rum einfach noch erhöht.

Die Banker haben sich für schlau gehalten, sind aber einfach nur dumm gewesen. Gemischt mit ein bisschen Dreistigkeit. Mehr als eine halbe Milliarde Euro hat die HSH Nordbank dadurch verloren. Die beiden Hauptaktionäre, die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, sind mit mehreren Milliarden eingesprungen, um die HSH Nordbank zu retten. Der Anwalt von Nonnenmacher nennt die Vorwürfe in einem Interview «absurd».

Auf schwere Untreue stehen Haftstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren.