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Radio Hamburg

Air Berlin

Flughafen verliert tausende Flüge

Hamburg, 10.07.2012
Flughafen Hamburg

Air Berlin will tausende Flüge am Airport in Fuhlsbüttel streichen.

Die Fluggesellschaft Air Berlin will angeblich tausende Flüge am Hamburger Flughafen streichen.

Die Fluggesellschaft Air Berlin muss sparen - das ist nicht neu. Um ab diesem Jahr jährlich 200 Millionen Euro einzusparen, kürzt Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn in allen Bereichen - er geht auch den Flugplan in Fuhlsbüttel an. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft will laut "Bild"-Zeitung 4.000 Flüge pro Jahr hier in Hamburg streichen.

Zürich und Barcelona betroffen

Wichtige internationale Ziele wie Zürich und Barcelona würden mit Beginn des Winterflugplans ab Oktober nicht mehr angeflogen, berichtet die Hamburgausgabe der "Bild" am Dienstag. Auch Karlsruhe und teilweise Nürnberg seien betroffen.

Verlust von rund 500.000 Passagieren

Die Auswirkungen auf den Hamburger Flughafen seien erheblich, heißt es in dem Artikel. In einer internen Mitteilung der Hamburg Airport Gruppe, die "Bild" nach eigenen Angaben vorliegt, schreibt die Geschäftsführung: "Der Wegfall der Verbindungen bringt den Verlust von rund 500.000 Passagieren und 4.000 Flügen pro Jahr mit sich." Als Folge sei ab 1. Juli einen Einstellungsstopp für die Hamburg Airport Gruppe beschlossen worden. "Weiterhin werden wir Projekte überprüfen und möglicherweise verschieben", heißt es laut der Zeitung weiter.

Katja Tempel vom Flughafen Hamburg - müssen sich Ihre Mitarbeiter Sorgen um den Arbeitsplatz machen?
"Wir als Flughafen werden in jedem Fall ein verlässlicher Arbeitgeber bleiben. Wir haben erst mal nur bis Ende des Jahres einen Einstellungsstop verhängt. Aber trotzdem ist es so, dass sich unsere Mitarbeiter auf Hamburg Airport verlassen können."

Gibt es schon andere Fluggesellschaften, die die Air-Berlin-Strecken übernehmen wollen?
"Die von Berlin angekündigten Streckenstreichungen beziehen sich auf wirklich gute Verbindunden zum Beispiel Zürich und Barcelona. Wir sind momentan mit anderen Fluggesellschaften im Gespräch, spüren da Interesse und glauben auch, dass sich das ganz positiv entwickeln wird."

Airport-Chef überrascht

Airport-Chef Michael Eggenschwiler zeigte sich nach Angaben der "Bild"-Zeitung überrascht von der Entscheidung: "Erst kürzlich betonte Hartmut Mehdorn die große Bedeutung Hamburgs für seine Air Berlin. Kurz darauf werden gute Strecken ohne vorherige Konsultation mit der Geschäftsführung gestrichen." Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch wird von der Zeitung mit den Worten zitiert: "Ich bedauere die Entscheidung von Air Berlin, bin jedoch fest davon überzeugt, dass es dem Airport gelingen wird, diesen Verlust zu kompensieren. Hamburg ist ein wichtiges Drehkreuz im Norden, dass auch für andere Fluggesellschaften einiges zu bieten hat. Und das wird auch so bleiben."

Air Berlin nutzt derzeit alle möglichen Spargelegenheiten, da der frühere Konzernchef Joachim Hunold die Fluggesellschaft durch eine zu expansive Firmenpolitik an den Rand der Existenz getrieben hat. Vergangenes Jahr ist Hunold mit einer Abfindung von 4 Millionen Euro abgetreten, pro Jahr bekommt er 440.000 Euro Pension.