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Radio Hamburg

HSH Nordbank

Aufsichtsratschef Kopper unter Beschuss

Hamburg, 21.11.2012
Nonnenmacher, HSH Nordbank

Kopper unter Beschuss wegen des Aufhebungsvertrags und der 4-Millionen-Abfindung für Dirk Jens Nonnenmacher (Foto).

Der HSH-Nordbank-Aufsichtsratsvorsitzende Hillmar Kopper gerät zunehmend unter Druck. Es geht um die Abfindung für Dirk Jens Nonnenmacher.

HSH-Aufsichtsratschef Kopper unter Beschuss: Hintergrund sind die Enthüllungen im Zusammenhang mit dem Aufhebungsvertrag und die 4-Millionen-Abfindung für Dirk Jens Nonnenmacher, die der Ex-HSH-Chef auch im Falle einer Verurteilung wegen Untreue und Bilanzfälschung offenbar behalten darf.

Konsequenzen gefordert

Landespolitiker in Hamburg und Schleswig-Holstein sehen Kopper in der Sache in der Verantwortung und fordern Konsequenzen. Der Hamburger Grünen-Fraktionschef Kerstan spricht von einem möglichen nächsten Personalproblem bei der HSH Nordbank. Wolfgang Kubicki, FDP-Chef im Kieler Landtag, fordert Koppers Rücktritt.

Tschentscher hält an Kopper fest

Hamburgs Finanzsenator Tschentscher hält unterdessen an Kopper fest. "Ich habe den Eindruck, dass er unsere Erwartungen sehr ernst nimmt", so Tschentscher im NDR. Er hat Kopper aufgefordert, alle rechtlichen Maßnahmen zu ergreifen, um jegliche Art von Anspruch der Anteilseigner gegen Nonnenmacher geltend machen zu können. Sollte Nonnenmacher wegen Untreue und Bilanzfälschung verurteilt werden, hält Tschentscher Schadenersatzforderungen für möglich. "Wenn es wirklich zu einer Verurteilung kommt, dann sind vielleicht diese vier Millionen nicht zurückzufordern, es könnte aber sehr wohl sein, dass da eine Schadenersatzforderung für einen Schaden von 150 Millionen Euro dann gegen Herrn Nonnenmacher und die anderen Vorstandsmitglieder geltend gemacht werden kann", so Tschentscher.

(iwi/lhö)