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Radio Hamburg

HSH Nordbank

Bürgschaften müssen offenbar 2019 eingelöst werden

Hamburg, 07.11.2012
HSH Nordbank, Pressebild

Hamburg und Schleswig-Holstein müssen offenbar die Bürgschaften für die HSH Nordbank einlösen.

Die Steuerzahler in Hamburg und Schleswig-Holstein müssen wohl ab dem Jahr 2019 ihre Bürgschaften für die HSH Nordbank einlösen.

Die HSH Nordbank geht davon aus, dass dann bis zum Jahr 2025 so genannte Garantieleistungen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro fällig werden. Hamburg und Schleswig-Holstein müssen diese Summe jeweils zur Hälfte übernehmen. Die Bank hat den Parlamenten der beiden Länder gestern diese neue schlechte Prognose auf Grund von erwarteten Kreditausfällen in der Schifffahrt präsentiert.

Flaute in Schifffahrtsbranche trifft HSH Nordbank

Die HSH Nordbank hat Schiffskredite über insgesamt 29 Milliarden Euro vergeben - mit diesen Geldern haben die Reeder heftige Überkapazitäten aufgebaut. Jetzt, wo die Weltkonjunktur schwächelt, fehlen ihnen Aufträge und Einkommen. Laut Expertenschätzungen steht in der Schifffahrtsbranche eine riesige Pleitewelle bevor. Die Bank als Kreditgeber trifft dies zuerst.
Die Hamburger Finanzbehörde ist zuletzt von einer Wahrscheinlichkeit von 41 Prozent ausgegangen, dass die der HSH Nordbank gegebenen Bürgschaften fällig werden. Kritiker wie der Hamburger Anwalt Gerhard Strate sind zuletzt einer hundertprozentigen Wahrscheinlichkeit ausgegangen.
Die vor drei Jahren mit Steuerzahlerkapital vor der Pleite gerettete HSH muss Verluste bis zu 3,2 Milliarden Euro selbst tragen, danach haften die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein bis zu einer Höhe von sieben Milliarden Euro.

(rh)