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Radio Hamburg

HSH-Nordbank

Überraschender Abgang des Chefs

Hamburg, 18.10.2012
Paul Lerbinger

HSH-Nordbank-Chef Paul Lerbinger hört Ende des Monats auf.

HSH-Nordbank-Chef Paul Lerbinger verlässt überraschend das Geldhaus.

Paul Lerbinger, der Vorstandschef der HSH Nordbank, wird seine Position zum Ende des Monats verlassen. Sein Nachfolger werde Finanzvorstand Constantin von Oesterreich, teilte die Bank am Mittwoch in Hamburg mit. Die entsprechenden Beschlüsse werde der Aufsichtsrat in der kommenden Woche treffen. "Das Ausscheiden von Dr. Lerbinger in dieser für die Bank schwierigen Phase ihrer Umstrukturierung ist bedauerlich", sagte Aufsichtsratschef Hilmar Kopper. Er hatte Lerbinger im März vergangenen Jahres aus dem Ruhestand als Nachfolger des umstrittenen Dirk Jens Nonnenmacher an die Spitze des Instituts geholt.

"Bank für Unternehmer"

Dem umgänglichen und fachlich sehr anerkannten Lerbinger gelang es nach seinem Amtsantritt schnell, die angeschlagene HSH Nordbank nach innen und außen zu stabilisieren. Nach Milliardenverlusten während der Finanzkrise, einer Rettungsaktion durch die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein und mehreren dubiosen Skandalen stand die Bank denkbar schlecht da. Lerbinger entwickelte das neue Geschäftsmodell einer "Bank für Unternehmer" mit starker regionaler Verankerung.

Mit der EU-Kommission verständigte sich Lerbinger darauf, die Bank auf ungefähr die Hälfte zu verkleinern, im Vergleich zu ihrer Größe vor der Krise. Er musste dazu Geschäftsbereiche wie das Geschäft mit der Flugzeugfinanzierung auslaufen lassen und jeden dritten Arbeitsplatz streichen.

(dpa/lhö)