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Radio Hamburg

Eigenes Kreuzfahrterminal

Senat lehnt 180 Millionen Euro Angebot ab

Hamburg, 08.04.2013
Queen Elizabeth in Hamburg

Das Kreuzfahrtgeschäft in Hamburg boomt während die Containerschifffahrt stagniert.

Der Hamburger Senat lehnt offenbar ein 180 Millionen Euro schweres Angebot der US-Schifffahrtsfirma Carnival ab, um der Stadt die Unabhängigkeit im Kreuzfahrt-Sektor zu sichern.

Wirtschaftssenator Horch hat vergangene Woche angekündigt, dass die Stadt möglicherweise in Steinwerder ein drittes Terminal für die Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen bauen wird. Kostenpunkt: rund 50 Millionen Euro.

180 Millionen Millionen Euro Angebot von Carnival

Nun schreibt die Bild-Zeitung, dass der Senat im vergangenen Jahr mehrfach mit der US-Kreuzfahrtfirma Carnival verhandelt hat, die im Hamburger Hafen gern ein eigenes Terminal errichten will und bereit ist bis zu 180 Millionen Euro auszugeben. Zur Carnival-Gruppe gehören unter anderem die Reedereien AIDA, Costa und Cunard.

Stagnation im Containerbereich ausgleichen

Dem Zeitungsbericht zufolge will die Wirtschaftsbehörde die Verhandlungen mit Carnival nicht kommentieren. Demnach ist es für die Stadt komfortabel, unabhängig zu bleiben. Wirtschaftssentor Horch hofft, durch einen weiteren Zuwachs bei den Kreuzfahrtzahlen die Stagnation im Containerschifffahrtsbereich ausgleichen zu können.

(rh/pne)