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Radio Hamburg

Entwarnung für Flugreisende ab Hamburg

Keine weiteren Streiks am Airport in Fuhlsbüttel

Hamburg, 16.04.2013
Streik am Hamburger Flughafen

Am Flughafen Hamburg ist die Streikserie der Sicherheitskräfte und der Tarifkonflikt beendet.

Der Tarifkonflikt für die privaten Sicherheitskräfte ist endgültig vorbei. In der Schlichtung mussten die Arbeitgeber allerdings noch ein bisschen drauflegen.

Aufatmen am Hamburger Flughafen

Der monatelange Tarifstreit beim privaten Sicherheitspersonal am Hamburger Flughafen ist beendet. Die Schlichtung sei mit einem einstimmigen Beschluss beendet worden, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Peter Bremme, am Montagabend. Die rund 600 Beschäftigten bei der Gepäck- und Personenkontrolle sollen ab 1. Mai einen Stundenlohn von 13,20 Euro bekommen, ab 1. April nächsten Jahres 14 Euro. Das bedeute eine Lohnsteigerung von insgesamt 18 Prozent.

Das Verhandlungsergebnis von Mitte März hatte eine Anhebung von 15 Prozent vorgesehen. Die Mitglieder der Gewerkschaft hatten dem Abschluss jedoch nicht zugestimmt und eine Schlichtung gefordert. "Das Ergebnis ist fantastisch", freute sich der Gewerkschafter.

Die Arbeitgeberseite äußerte sich nüchterner: "Das geht an den Rand der Schmerzgrenze", sagte der Sprecher des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Oliver Arning. Der Verband sei aber froh, dass es nicht zu weiteren Streiks und Belastungen für Airlines und Passagiere gekommen sei.

Zur Durchsetzung ihrer Ziele hatten die Beschäftigen in Hamburg an vier Tagen im Januar und Februar gestreikt und den Flughafen weitgehend lahmgelegt. Rund 100.000 Passagiere blieben am Boden. Auch die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn waren in den vergangenen Monaten immer wieder tagelang bestreikt worden. Allein in Düsseldorf fielen durch die Streiks des Sicherheitspersonals über 1.000 Flüge aus, mehr als 100.000 Fluggäste waren betroffen. In Nordrhein-Westfalen ist der Arbeitskampf inzwischen ebenfalls beendet. 

(dpa/aba)