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Radio Hamburg

Frauenquote in Hamburg

90 Prozent aller Chefsessel von Männern besetzt

Hamburg, 02.04.2013
RHH - Expired Image

Auch in Hamburg sind 90 Prozent der Chefsessel noch von Männern besetzt.

Komplett frauenfrei sind die Führungsgremien börsennotierter Unternehmen nur noch selten. Doch auch 2013 ist nur rund jede zehnte Spitzenposition mit einer Frau besetzt. 

Je weiter es in der Karriere nach oben geht, desto schwerer wird es für Frauen! Der Anteil der Frauen in den höchsten Führungsriegen liegt bei rund 11 Prozent, zeigt eine Studie der Managerinnen- Initiative "Frauen in die Aufsichtsräte".
Fast 90 Prozent aller Vorstands- und Aufsichtsratsposten bei den börsennotierten Unternehmen hier in Deutschland sind demnach mit Männern besetzt. Bei den Hamburger Unternehmen CTS Eventim, Tom Tailor oder Xing sitzen zum Beispiel gar keine Frauen im Aufsichtsrat oder im Vorstand.

Überblick: Zur Liste mit den Zahlen, welche Unternehmen, welche Frauenquote haben

 

Warum fehlen Frauen in den Aufsichtsräten?

Binnen zwei Jahren stieg der Untersuchung zufolge der Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen um 4,6 Prozent - zu wenig, findet Fidar-Präsidentin Monika Schulz-Strelow, die von einer Verbesserung in "homöopathischen Dosen" spricht. Der dpa sagte sie zudem: "Es reicht nicht, nur eine Frau in den Aufsichtsrat oder Vorstand zu holen. Damit sich etwas ändert, müssen mehrere Frauen in Führungspositionen eines Unternehmens sein. Studien sprechen von mindestens 20 bis 25 Prozent Frauenanteil, damit sich quasi von allein etwas bewegt."

Zum Stichtag 31. März 2013 zählte Fidar in den Aufsichtsräten einen Frauenanteil von 16,2 Prozent. Im Januar 2012 habe der Anteil noch bei 12,8 Prozent gelegen. Deutlich weniger weibliches Spitzenpersonal finde sich in den Vorstandsetagen: Der Frauenanteil liege jetzt bei 5,9 Prozent gegenüber lediglich 3,4 Prozent Anfang 2012. Schulz-Strelow kritisierte: "Knapp ein Viertel der Dax-Unternehmen ist in der Führung noch frauenfrei."

Schulz-Strelow ist überzeugt, dass neben der Berufung von Frauen auf Spitzenposten in den Unternehmen auch ein Kulturwandel erforderlich ist. Es gebe in dieser Frage aber durchaus Bewegung: "Daimler sagt jetzt, sie wollen internationaler werden. Das heißt für mich, die Kulturen ändern sich - das ist gut. Unternehmen, die ihre Firmenkultur nicht ändern, werden auf mittlere Sicht das Nachsehen haben."

(dpa/aba)