Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

"Besorgnisererregend!"

Finanzlage der Stadt Hamburg

Hamburg, 11.12.2013
Rathaus, Luftperspektive

Die Stadt Hamburg hat ihren kaufmännischen Jahresabschluss für das Jahr 2012 vorgelegt.

"Besorgnisererregend!" - so bezeichnet Hamburgs Finanzsenator die Finanzlage der Stadt. Hamburg steht mit 3,1 Milliarden Euro in den roten Zahlen.

Peter Tschentscher hat Dienstag (10.12.2013) den kaufmännischen Jahresabschluss für das Jahr 2012 vorgestellt und danach steht der "Konzern Hamburg", also die gesamte Stadt mit all ihrem Besitz und all ihren Beteiligungen, mit 3,1 Milliarden Euro in den roten Zahlen.

Sondereffekte eingerechnet

Ein Jahr davor ist es noch ein Minus von 0,7 Milliarden gewesen. Die Stadt plagen vor allem sogenannte Sondereffekte. Das sind beispielsweise Rückstellungen für die HSH-Nordbank oder auch Pensionsverpflichtungen für Beamte.

Noch kein Haushaltsausgleich

Laut Finanzsenator Tschentscher werden diese Belastungen auch in den kommenden Jahren bleiben. Er sagt: "Wenn wir kaufmännisch alle Aufwendungen und Erträge nebeneinander legen, sind wir nach wie vor in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage und das bedeutet, dass die Haushaltskonsolidierung noch lange nicht erfolgt ist. Wir sind noch weit entfernt von einem echten Haushaltsausgleich."

Mögliche Risiken

In diesem Haushalt wird nicht nur abgebildet, ob in einem Geschäftsjahr ein finanzielles Plus oder Minus erwirtschaftet worden ist - er rechnet in die Bilanz auch mögliche Risiken und Zahlungsverpflichtungen in der Zukunft mit ein.

Hamburg ist neben Hessen das einzige Bundesland, das einen kaufmännischen Jahresabschluss vorlegt.

(ros/kru)

comments powered by Disqus