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Radio Hamburg

Hamburg

Mehr Steuersünder zeigen sich an

Hamburg/Kiel, 02.01.2014
Steuer, Steuern, Taschenrechner, Rechnung

Bei einer Selbstanzeige besteht die Möglichkeit, straffrei auszugehen. Allerdings müssen Steuersünder dafür komplett reinen Tisch machen.

Die Zahl der Selbstanzeigen mutmaßlicher Steuersünder ist gestiegen. Bei einer Selbstanzeige besteht die Chance, straffrei auszugehen.

Die Zahl der Selbstanzeigen mutmaßlicher Steuersünder ist 2013 massiv gestiegen. In Hamburg haben sich in diesem Jahr bislang 634 Steuersünder selbst angezeigt.
Das sind mehr als drei Mal so viele wie im Vorjahr. Die Finanzbehörde schätzt daher, dass sie dadurch rund 147 Millionen Euro einnehmen wird. Grund für den starken Anstieg der Selbstanzeigen soll unter anderem die umfangreiche Berichterstattung über den "Fall Hoeneß" gewesen sein. Ähnlich viele Selbstanzeigen hat es im Jahr 2010 gegeben. Damals hat die öffentliche Diskussion über den Ankauf Schweizer Steuer-CDs seinen Höhepunkt erreicht.

Mehr Selbstanzeigen auch in Schleswig-Holstein

Auch in Schleswig-Holstein hat die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern 2013 drastisch zugenommen. Bis Anfang Dezember meldeten sich bei der Finanzverwaltung 410 reuige Steuersünder, wie das Finanzministerium mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte es nur 88 Selbstanzeigen gegeben. Seit Anfang 2010 hat sich die Zahl der Selbstanzeigen mit Bezug zu ausländischen Bankverbindungen damit auf 1168 erhöht. Daraus resultierten zusätzliche Steuereinnahmen in Höhe von insgesamt rund 155 Millionen Euro.

Lest auch: Steuerhinterziehung: Hoeneß verwundert über Zulassung der Anklage

Uli Hoeneß muss vor Gericht. Das Münchener Landgericht hat die Anklage wegen Steuerhinterziehung zugelassen, ...

Druck auf Steuerhinterzieher steigt

Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) sagte, "der Druck auf Steuerhinterzieher wird künftig noch weiter steigen". Der automatische Informationsaustausch zwischen Banken und Steuerbehörden werde zunehmend verfeinert. Hinzu kämen Instrumente wie die Gruppenabfrage. "Und auch der Ankauf weiterer Steuer-CDs aus der Schweiz oder anderen Steueroasen steht immer auf der Agenda. Wer also einen Koffer voller Geld in den Bergen und ein schlechtes Gewissen im Nacken hat, der sollte besser schnell handeln, bevor es zu spät ist", sagte Heinold. (dpa)

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