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Radio Hamburg

Muss die Stadt jetzt finanziell einspringen?

Hochtief will beim Hamburger Flughafen aussteigen

Hamburg, 21.02.2013
Flughafen Hamburg

Hochtief will als Mitgesellschafter beim Flughafen Hamburg aussteigen.

Der Baukonzern Hochtief ist Mitgesellschafter beim Flughafen Hamburg und will nun aussteigen. Muss jetzt die Stadt Hamburg einspringen?

Wird der Hamburger Flughafen für die Stadt ein zweiter Fall Hapag-Lloyd? Wie bei der Reederei ist die Stadt Hamburg an der Flughafengesellschaft beteiligt.
Und wie bei Hapag-Lloyd mit TUI will jetzt der Mitgesellschafter Hochtief beim Flughafen Hamburg aussteigen und seine Anteile verkaufen. Im Fall Hapag-Lloyd hat es die Stadt fast eine halbe Milliarde Euro gekostet, um die Zügel in der Hamburger Hand zu halten.

Das sagt Wirtschaftssenator Frank Horch

Namen möglicher neuer Anteilseigner am Hamburger Flughafen sind noch nicht gefallen. Jeden beliebigen Partner kann Hochtief der Stadt jedenfalls nicht ins Boot setzen, so Wirtschaftssenator Frank Horch im Interview:

"Es geht nicht, dass man uns hier vor vollendete Tatsachen setzt - einmal was den zeitlichen Ablauf angeht und wer der Käufer ist. Wir haben also immer ein Mitspracherecht, dass wir wahrnehmen werden. Wir sehen dem Ganzen sehr positiv entgegen, weil die Gespräche mit Hochtief sehr partnerschaftlich im Moment laufen."

Werden sich Stadt und Hochtief nicht einig, dann kann laut Horch die Stadt auch die 49 Prozent Hochtief-Anteile selber kaufen und erklärt:

"Ich will das auch nicht ausschließen, dass ist auch für eine Übergangszeit, wie wir das schon einige Male praktiziert haben, ein denkbarer Weg. Und der wäre vielleicht beim Flughafen aufgrund der Bedeutung für die Stadt auch nicht auszuschließen. Aber es gibt diesbezüglich noch keine Beschlüsse."

(dpa/aba)

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