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Radio Hamburg

Teurer als geplant

Höhere Kosten beim alten Elbtunnel

Hamburg, 04.02.2013

Die Sanierung der beiden Röhren des Alten Elbtunnels wird erst 2019 abgeschlossen und wesentlich teurer als geplant.

62 Millionen Euro statt der geplanten 15 bis 17 Millionen. Diese Kostenexplosion ereignet sich derzeit bei der Sanierung des Alten Elbtunnels - mit Druckwelle bis in die Hamburger Steuerkasse. Medienberichten zufolge müssen unter anderem drei Mal so viele Bleifugen wie gedacht im Tunnel saniert werden, damit kein Wasser einbricht. Außerdem müssen die Fahrbahnen doch erneuert werden, weil Asphalt und Granit brüchig geworden sind.

2016 Eröffnung der ersten Röhre

Eigentlich ist die Fertigstellung des Alten Elbtunnels für das vergangene Jahr geplant gewesen, nun rechnet die Hafenbehörde HPA für 2016 mit der Eröffnung der ersten Röhre, für 2019 mit der Fertigstellung der zweiten. Nach Angaben der HPA sind die gravierenden Schäden allein durch Stichproben vor Beginn der Bauarbeiten nicht festzustellen gewesen.

Der Alte Elbtunnel zwischen den Stadtteilen St. Pauli und Steinwerder wird jährlich von mehr als 120.000 Autofahrern, 100.000 Radfahrern und 750.000 Fußgängern genutzt. Gegenwärtig ist wegen der Sanierungsarbeiten nur eine der beiden 426,50 Meter langen Röhren geöffnet.

Kostenexplosionen bei öffentlichen Bauprojekten sind immer auch Anlass für Kritik der Rechnungshöfe. Hamburgs Oberster Kassenprüfer legt am späten Vormittag seinen Prüfbericht für das vergangene Jahr vor. Vor einem Jahr hat der Landesrechnungshof den Senat aufgefordert, noch mehr zu sparen.

(rhi/lhö)