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Radio Hamburg

Arbeitsmarkt in Hamburg

Arbeitslosenzahlen im Dezember unverändert

Hamburg, 03.01.2013
Ausbildung, Job, Arbeit, Erfolg

Die Arbeitslosenquote beträgt in Hamburg weiter 7,1 Prozent.

Im letzten Monat des Jahres hat sich auf dem Hamburger Arbeitsmarkt nicht mehr viel getan.

Der Arbeitsmarkt in Hamburg ist zum Jahresende nicht mehr vorangekommen. Im Dezember waren in der Hansestadt 67.400 Arbeitslose gemeldet und damit ebenso viele wie im Monat zuvor, teilte die Agentur für Arbeit am Donnerstag mit. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 7,1 Prozent. Auch gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres ergab sich keine nennenswerte Veränderung.

Gute Bilanz im Jahr 2012

Für das Gesamtjahr schließe der Arbeitsmarkt mit einer guten Bilanz, sagte der Chef der Arbeitsagentur, Sönke Fock. So reduzierte sich der durchschnittliche Bestand an Arbeitslosen um fast 2.000 Personen auf 70.435 im vergangenen Jahr. Die Arbeitslosenquote sank von Januar bis Dezember von 7,8 Prozent auf 7,1 Prozent. Gleichzeitig gebe es so viele Arbeitnehmer wie noch nie. Im Oktober zählte die Agentur 871.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, das sind 23.800 mehr als zu Beginn des Jahres. "Die Hamburger Arbeitsplätze stehen auf einem tragfähigen wirtschaftlichen Fundament, das durchaus vor Arbeitslosigkeit schützt", sagte Fock. Besonders viele neue Jobs verzeichnete das Dienstleistungsgewerbe, der Bereich Information und Kommunikation und das Gesundheits- und Sozialwesen.

Berufsabschlüsse fehlen

Mehr als die Hälfte der Hamburger Arbeitslosen besitzen keinen qualifizierten Berufsabschluss. Nach wie vor schwer auf dem Arbeitsmarkt haben es auch ältere Arbeitnehmer und Langzeitarbeitslose. "Berufliche Weiterbildung im Betrieb muss
forciert werden, um den stetigen Fachkräftebedarf mit bewährten und erfahrenen Mitarbeitern zu bedienen", sagte Fock. "Dieses Potenzial haben viele Personalchefs noch nicht wirklich entdeckt." Zudem werde die neue Berufsbildungsagentur weitere Angebote für Jugendliche entwickeln, um Arbeits- und Perspektivlosigkeit zu verhindern und einen langjährigen Finanztransfer aus den Sozialkassen zu unterbinden.

"Stille Reserve" anschreiben

Im Januar will die Arbeitsagentur 8.000 Menschen aus der "stillen Reserve" anschreiben, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. "Wir benötigen motivierte Auszubildende und engagierte Arbeitskräfte, um dem demografischen Wandel zu begegnen und die Wirtschaftskraft für die Metropolregion zukunftsfähig zu halten", sagte Fock.

(dpa/lhö)

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