Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Nach Arbeitgeber-Angebot an Verdi

Streik-Gefahr am Flughafen voerst gebannt

Hamburg , 20.01.2013
Streik - Lange Schlangen am Flughafen

Vorest wird es keine weiteren Streiks am Hamburger Flughafen geben.

Erfolg für Verdi: Nach dem Streik am Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel am Freitag (18.01.) gehen die Tarifverhandlungen mit den Arbeitsgebern weiter. Der Streik wird vorerst ausgesetzt.

Für Verdi war der Streik am Freitag auf dem Hamburger Flughafen ein voller Erfolg - nach einem Angebot der Arbeitgeber will die Gewerkschaft an den Verhandlungstisch zurückkehren. Der Flugbetrieb läuft wieder reibungslos.

Verdi: Streiks werden "vorerst ausgesetzt"

Die Gewerkschaft Verdi wird die Streiks am Hamburger Flughafen vorerst aussetzen und die Tarifverhandlungen wieder aufnehmen. Die Arbeitgeberseite habe ein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. "Auf dieser Basis können wir uns wieder an den Verhandlungstisch setzen", kündigte Verdi-Verhandlungsleiter Peter Bremme am Samstagabend in einer Pressemitteilung an. Die Streiks würden "vorerst ausgesetzt".

Verdi bedauert Unannehmlichkeiten für Passagiere

"Der Streik wäre unnötig gewesen", betonte Bremme, "wenn rechtzeitig eine klare Arbeitgeberbotschaft uns erreicht hätte. Schließlich könnten die Ausfallkosten, die der Streik mitverursacht hat, mehrere Tariferhöhungen finanzieren." Doch nun liegt ein neues Angebot vor und Bremme sagte weiter: "Wir wollen nun mit der ganzen Kraft der Gewerkschaftsmitglieder und einer kluger Verhandlungsstrategie am Tariftisch die Lebensbedingungen für die 600 Sicherheitsmitarbeiter/innen
verbessern", erklärte Bremme. Verdi bedauere "die Härten, die ein Streiktag für viele Passagiere hervorgerufen hat. Auf der anderen Seite hat der Streik die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Luftfahrtsicherheitsassistent/innen eine breiten Öffentlichkeit bewußt gemacht."

Kritik an überzogenen Lohnerhöhungen 

Die Gewerkschaft wollte mit dem Streik Druck in den laufenden Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) erzeugen. Verdi fordert einen Stundenlohn von 14,50 Euro, bisher verdienen die 600 Beschäftigten des Sicherheitspersonals am Hamburger Flughafen 11,80 Euro pro Stunde. Der BDSW hatte noch am Freitag erklärt, der Streik habe zu Empörung bei Tausenden von Fluggästen und auch beim Arbeitgeberverband geführt. "Leider hat Verdi bei den Lohnforderungen für die Luftsicherheitskontrollkräfte an Verkehrsflughäfen jedes Maß verloren", sagte Hauptgeschäftsführer Harald Olschok. Lohnerhöhungen von über 22 Prozent für die Hamburger Luftsicherheitsassistenten seien "völlig überzogen". Der BDSW habe 5,9 Prozent mehr Lohn angeboten.

 

(dpa/mgä) 

comments powered by Disqus