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Radio Hamburg

Nach Insolvenzantrag

US-Finanzinvestor lässt Conergy aufatmen

Hamburg, 19.07.2013
Conergy, Solarunternehmen

Das Hamburger Solarunternehmen Conergy steht vor einer teilweisen Rettung - der Betrieb kann wohl weitergehen.

Der Vermögensverwalter Kawa kauft Teile des insolventen Hamburger Solarunternehmens.

Das Solarunternehmen Conergy hat Anfang des Monats Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen äußerte in einer Mitteilung die Hoffnung, dass nach den gescheiterten Erholungsversuchen der vergangenen Jahre nun im Insolvenzverfahren ein Investor gefunden wird, der den Geschäftsbetrieb weiterführt.

Früher Teilkauf rettet Teile der Belegschaft

In überraschend kurzer Zeit nach dem Insolvenzantrag bietet sich für den Solarkonzern Conergy bereits ein Lichtblick - allerdings kann nur ein Teil der Mitarbeiter vorerst aufatmen.
Das ums Überleben kämpfende Solarunternehmen Conergy wird aufgespalten: Der US-Finanzinvestor Kawa werde die globalen Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie die Marke "Conergy" übernehmen und einen Teil des Geschäfts kaufen. Kein Interesse hat Kawa hingegen an den Produktionstöchtern in Brandenburg, dafür sucht der Insolvenzverwalter weiterhin Lösungen.
Wie viele der 1200 bisherigen Conergy-Stellen erhalten bleiben, ist noch offen. Laut einer Sprecherin wird Kawa sicher die rund 400 Mitarbeiter der Auslandsgesellschaften übernehmen. Noch ausgehandelt werden müsse, wie viele Beschäftigte aus der Konzernzentrale zu Kawa wechseln.

Banken verzögerten Einigung

„Kawa ist unser Wunschpartner“, sagte Conergy-Chef Philip Comberg. „Wir haben bereits seit Monaten intensive Verhandlungen zum Einstieg bei Conergy geführt und waren uns über die Zukunftsstrategie schon lange einig.“ Die Banken hatten sich damals nicht einigen können, weil sie auf einen Teil ihrer Kredite hätten verzichten sollen.

Wie Kawa zu Conergy passt

Der US-Investor Kawa Capital Management Inc (Miami/Florida) ist ein kleiner Vermögensverwalter aus Florida. Er verwaltet ein Volumen von über 500 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen will Kundengelder unter anderem in Solarprojekte investieren. Für den Bau dieser Anlagen holt es sich nun Conergy ins Haus. Die ehemaligen Hamburger Börsenstars hatten sich nach jahrelangem Sanierungskurs zuletzt vor allem mit Komplettlösungen für die Errichtung von Solaranlagen am Markt positioniert und sammelten so weltweit durchaus erfolgreich Aufträge ein.

(dpa/bbü)

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