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Radio Hamburg

Statistik Juli 2013

73.370 Hamburger sind ohne Arbeit

Hamburg/Kiel/Hannover, 31.07.2013
RHH - Expired Image

Die einsetzende Sommerflaute hat die Zahl der Arbeitslosen in ganz Deutschland im Juli um 49.000 auf 2.914.000 steigen lassen.

Die verhaltene Konjunktur wirkt sich auf den Arbeitsmarkt negativ aus. Auch in Schleswig-Holstein und Niedersachsen mehr Arbeitslose.

Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg ist im Urlaubsmonat Juli deutlich gestiegen. Insgesamt waren 73.370 Hamburger arbeitslos gemeldet und damit vier Prozent mehr als im Monat zuvor, teilte die Arbeitsagentur am Mittwoch in Hamburg mit. Das sei die höchste Zahl in diesem Jahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 7,3 auf 7,6 Prozent. Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres waren gut 700 oder ein Prozent mehr Arbeitslose gemeldet. Der Anstieg sei nicht überraschend, hieß es von der Agentur. Die Unternehmen warteten mit Neueinstellungen bis nach den Ferien. Gleichzeitig laufen befristete Arbeitsverträge und Ausbildungszeiten aus. Doch auch die verhaltene Konjunktur wirke sich aus.

Auch mehr Arbeitslose in Schleswig-Holstein

Auch in Schleswig-Holstein sind im Juli deutlich mehr Menschen arbeitslos gewesen als noch im Juni. 101.400 Frauen und Männer waren ohne festen Job und damit 3800 oder 3,9 Prozent mehr als im Vormonat. Wie die Agentur für Arbeit weiter mitteilte, bedeutete dies auch ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat um 700 oder 0,7 Prozent. Der Anstieg sei jahreszeitlich üblich, sagte die Chefin der Regionaldirektion Nord der Arbeitsagentur, Margit Haupt-Koopmann. In vielen Branchen würden Einstellungen erst nach der Sommerpause erfolgen. Die Arbeitslosenquote beträgt im nördlichsten Bundesland derzeit 6,8 Prozent.

Stagnierende Personalnachfrage in Niedersachsen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli in Niedersachsen gestiegen. Insgesamt waren 271.929 Menschen ohne Job, teilte die Arbeitsagentur am Mittwoch mit. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,6 Prozent, im Juni lag sie noch bei 6,3 Prozent. "Durch die frühen Schulferien ist der im Juli übliche Anstieg der Arbeitslosigkeit in diesem Jahr stärker ausgefallen", teilte der Chef der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen, Klaus Stietenroth, mit. Mit Ferienbeginn würden sich zahlreiche Schulabgänger arbeitslos melden. Doch auch ohne diesen Sondereffekt wäre die Arbeitslosigkeit gestiegen. Grund sei eine stagnierende Personalnachfrage und auslaufende Arbeitsverträge zu Quartalsende.

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(dpa/apr)

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