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Radio Hamburg

Jobabbau

Unilever streicht jede 10. Stelle in Hamburg ab

Unilever Hauptgebäude HafenCity

Mehr Wachstum, weniger Jobs: Unilever streicht jede 10. Stelle in Hamburg. (Foto: Unilever-Haus in der HafenCity)

Beim Konsumgüterhersteller Unilever soll jede zehnte der 1100 Stellen am Standort Hamburg wegfallen.

2012 war das erfolgreichste Jahr für Unilever - Trotzdem Stellenstreichungen

Um Wachstum zu sichern, werde das Unternehmen die operativen Strukturen verändern, teilte der Geschäftsführer Unilever Deutschland, Harry Brouwer, am Dienstag in Hamburg mit. Arbeitsprozesse sollen vereinfacht und gleichzeitig mit Investitionen Marken gestärkt werden. Dagegen sieht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) rund 400 Arbeitsplätze in Hamburg gefährdet. "Das ist eines hochprofitablen Unternehmens - das sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat - nicht würdig", teilte NGG-Chef Franz-Josef Möllenberg mit.

Mehr Umsatz, weniger Jobs

Konzernweit hatte der Umsatz 2012 um 10,5 Prozent auf 51,3 Milliarden Euro zugelegt, der Gewinn stieg um sieben Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Ziel sei es, den Umsatz weltweit zu verdoppeln. Der weltweit tätige Konzern mit Sitz in Rotterdam (Niederlande) produziert unter anderem Nahrungsmittel wie Margarine (Rama, Becel) und Olivenöl (Bertolli) sowie Körperpflegemittel (Dove, Rexona).

Die auseinanderklaffenden Stellenzahlen begründete ein Unternehmenssprecher damit, dass die Arbeitnehmervertreter auch beschlossene oder noch nicht entschiedene Projekte einrechneten.
Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates Hermann Soggeberg verwies darauf, dass betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen würden. "Wir sind bestürzt", teilte er mit. Der Konzern blicke auf sein erfolgreichstes Jahr zurück und sei auch in Deutschland profitabel gewesen. Mit den Arbeitnehmervertretern liefen bereits Gespräche über einen sozialverträglichen Stellenabbau, teilte das Unternehmen mit.

(dpa/aba)