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Radio Hamburg

Kohlekraftwerk Moorburg

Vattenfall zieht vor das Bundesverwaltungsgericht

Hamburg/Leipzig, 20.03.2013
Moorburg, Kohlekraftwerk

Vattenfall darf das Kraftwerk in Moorburg nicht mit Elbwasser kühlen. Jetzt geht der Konzern vors Bundesverwaltungsgericht.

Der juristische Ärger um das Kohlekraftwerk in Moorburg geht weiter: Im Streit um die geplante Elbwasserentnahme zur Kühlung, zieht Vattenfall jetzt vor das Bundesverwaltungsgericht.

Der Streit um die geplante Wasserentnahme des Hamburger Kraftwerks Moorburg aus der Elbe kommt vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Der Energiekonzern Vattenfall hat gegen das Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) vom Januar Revision eingelegt, wie Gerichtssprecherin Anne Groß am Dienstag sagte.

Kraftwerk nicht mit Elbwasser kühlen

Das OVG hatte auf Klage der Umweltorganisation BUND untersagt, das Kraftwerk mit 64 Kubikmeter Elbwasser je Sekunde zu kühlen. Stattdessen muss Vattenfall auf einen bereits errichteten Hybrid-Kühlturm zurückgreifen, der eigentlich als Reserve-Kühlung gedacht war. Das OVG erkannte in der wasserrechtlichen Erlaubnis der Umweltbehörde einen Verstoß gegen geltendes Recht.

"Gewinn auf Kosten der Elbe maximieren"

Das Kraftwerk soll nächstes Jahr in Betrieb gehen. Der BUND reagierte enttäuscht auf den Revisionsantrag. "Das Vorgehen Vattenfalls offenbart einmal mehr, dass das schwedische Unternehmen sich herzlich wenig um den Umweltschutz schert", kritisierte Landesgeschäftsführer Manfred Braasch.

Das Kraftwerk könnte nach BUND-Darstellung mit vergleichsweise geringen Einbußen im Stromverkauf betrieben werden, dafür aber einen weitgehenden Schutz der Elbe gewährleisten. "Trotzdem geht Vattenfall in die nächste Runde, um den Gewinn auf Kosten der Elbe zu maximieren", erklärte Braasch.