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Radio Hamburg

Rückschlag für Hapag Lloyd

Fusionsgespräche mit Hamburg Süd geplatzt

Hamburg, 25.03.2013

Nächster Tiefschlag für die Hamburger Traditionsreederei Hapag Lloyd: Die Fusionsgespräche mit Hamburg Süd sind vorerst geplatzt.

Gerade erst hat  Hapag Lloyd eine Bilanz mit tiefroten Zahlen veröffentlicht, nun hat die Reederei Hamburg Süd die Gespräche über einen Zusammenschluss abgebrochen - möglicherweise wegen der schlechten Zahlen aus 2012.

Das "Hamburger Abendblatt" spekuliert aber auch, dass sich die Unternehmerfamilie Oetker als Eigner von Hamburg Süd mit einem Börsengang des möglichen neuen Reederei-Riesen nicht anfreunden kann. Auch im Rathaus herrscht Enttäuschung über die geplatzten Gespräche. Die Stadt ist an Hapag Lloyd beteiligt.

Schifffahrt in der Krise

"Hauptgrund für diese Entscheidung ist, dass beide Eigentümergruppen bislang keine Einigkeit über eine partnerschaftliche Ausgestaltung der Transaktion erzielen konnten", hieß es. Bei einem Zusammenschluss wäre die viertgrößte Reederei der Welt mit mehr als 250 Containerschiffen und einer Kapazität von mehr als einer Million Standardcontainern (TEU) entstanden.

Hamburg Süd gehört zum Oetker-Konzern, Hapag-Lloyd mehrheitlich einem Konsortium unter maßgeblicher Beteiligung der Stadt Hamburg sowie des Logistik-Unternehmers Klaus-Michael Kühne. Der Reisekonzern TUI hält 22 Prozent. Beide Firmen - Hapag Lloyd und Hamburg Süd - leiden gegenwärtig unter der hartnäckigen Krise in der Schifffahrt.

(ms/aba/dpa)