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Radio Hamburg

Demo in Innenstadt

Max Bahr-Mitarbeiter für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Hamburg, 19.11.2013
Max Bahr, Mitarbeiter, Demo, Arbeitsplätze

Die Mitarbeiter von Max Bahr demonstieren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Hunderte Mitarbeiter der vor der Zerschlagung stehenden Baumarktkette Max Bahr haben in Hamburg für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert.

Mit Trommeln, Pfeifen und zumeist in Max-Bahr-Gelb gekleidet unterstrichen sie am Dienstag (19.11.) in der Innenstadt ihre Forderungen. Nach Angaben der Betriebsräte beteiligten sich rund 300 Menschen an der Kundgebung.

Max Bahr-Mitarbeiter würden auf Gehalt verzichten

Zur Rettung ihres Unternehmens wollen die Mitarbeiter der insolventen Baumarktkette Max Bahr erneut auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. Sie seien bereit, gemeinsam mit dem Bieterkonsortium eine Mietkaution für die Royal Bank of Scotland aufzubringen, sagte Gesamtbetriebsratschef Uli Kruse am Montag (18.11.). 3600 Arbeitsplätze sind gefährdet. Zuletzt war die Übernahme der Max-Bahr-Märkte durch ein Konsortium um die Firma Hellweg und die frühere Eignerfamilie Möhrle gescheitert. Der Hauptvermieter, die ebenfalls insolvente Gesellschaft Moor Park MB, konnte sich mit Hellweg nicht über die Mietverhältnisse einigen. Moor Park vermietet 66 der 73 zur Übernahme vorgesehenen Bau- und Gartenmärkte. Im Falle der Zerschlagung würde von dem ehemaligen Praktiker-Konzern mit seiner Tochtergesellschaft Max Bahr nichts mehr übrig bleiben.

Keine Stellungnahme von Hellweg

"Wir geben uns noch nicht geschlagen", sagte Kruse. Die Mitarbeiter hatten schon einmal im - letztlich vergeblichen - Sanierungsprozess des Mutterkonzerns anteilig auf Gehalt verzichtet. Auch Praktiker verschwindet nach seiner Insolvenz vom  Markt. Voraussetzung für einen weiteren Gehaltsverzicht sei, dass das Konsortium letztlich zu einer Mietkaution bereit wäre, teilten die Arbeitnehmervertreter mit. Hellweg in Dortmund wollte dazu keine Stellungnahme abgeben. Der Insolvenzverwalter hat vorgesehen, dass die Max-Bahr-Märkte nun einzeln verkauft werden.

(dpa/mgä)

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