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Radio Hamburg

Aufruf von Verdi

Streik in rund 40 Hamburger Geschäften

Hamburg, 26.09.2013
Streik, Verdi

Verdi hat rund 2.000 Beschäftigte im Einzelhandel zum Streik aufgerufen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für den heutigen Donnerstag (26.9.) rund 2.000 Beschäftigte in Hamburg zum Streik aufgerufen.

Nach einer ergebnislosen vierten Verhandlungsrunde für den Hamburger Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi zum Streik aufgerufen.

Nächste Verhandlungsrunde verschoben?

Rund 2.000 Mitarbeiter von etwa 40 Geschäften sollen die Arbeit niederlegen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Arno Peukes am Donnerstagmorgen (26.9.). Betroffen seien unter anderem die Hamburger Rewe- und Penny-Märkte im Stadtgebiet, Zara- und H&M-Filialen und die Buchhandelskette Thalia. Die vierte Verhandlungsrunde für die rund 70.000 Beschäftigten im Hamburger Einzel- und Buchhandel blieb am 22. August erfolglos. Verdi fordert für die Beschäftigten 150 Euro mehr Einkommen im Monat, für Auszubildende 90 Euro. Die Arbeitgeber wollen dagegen die Eingruppierung verschiedener Tätigkeiten im Tarifvertrag verändern, was für neu eingestellte Mitarbeiter auch Nachteile nach sich ziehen könnte. Die nächste Verhandlungsrunde war zunächst für den 30. September geplant, wird nach Angaben von Peukes aber verschoben.

Keine geschlossenen Läden

Doch Kunden werden trotz des Streiks heute nicht vor verschlossenen Türen stehen. Verdi-Verhandlungsführer Arno Peukes dazu: "Wir arbeiten ja im Einzelhandel mit vielen Fremdfirmen, vielen Leiharbeitern und mit vielen prekär Beschäftigten zusammen. Von daher wird es keine geschlossenen Läden geben."

Thalia schließt 20 Filialen

Unterdessen teilt die angeschlagene Buchhandelskette Thalia mit, dass sie mehr Filialen schließen wird als ursprünglich geplant. Es sollen 20 statt 15 Filialen geschlossen werden. Im kommenden Jahr soll unter anderem das Thalia-Geschäft in den Großen Bleichen geschlossen werden.

 

(dpa/rh/mgä)

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