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Radio Hamburg

Shell-Raffinerie Harburg

Nynas übernimmt große Anteile

Hamburg, 03.09.2013
Nynas, Schmierstoffe, Shell

Nynas will seinen Teil der Raffinerie umbauen und jährlich 350.000 Tonnen Grund- und Spezialöle herstellen.

Das schwedische Unternehmen Nynas übernimmt große Teile der Shell-Raffinerie in Hamburg-Harburg.

Der schwedische Spezialöl-Hersteller Nynas darf trotz einiger Bedenken wesentliche Teile der Shell Raffinerie in Hamburg-Harburg übernehmen. Die EU-Kommission habe nach einem eingehenden Prüfverfahren der Übernahme zugestimmt, teilte Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Montag in Brüssel mit.

Kontrolleure über Monopol nicht glücklich

Nynas werde damit für einige spezielle Ölprodukte der einzige oder der größte Hersteller in Europa. Die Alternative wäre gewesen, dass die Anlage stillgelegt werde und die Produkte importiert werden müssten. Das sei für die europäischen Verbraucher der teurere Weg. Es habe keinen anderen Bewerber für den Erwerb der Anlagen gegeben.

Produktion von Grund- und Spezialölen

Shell und Nynas hatten den Kauf bereits 2011 vereinbart, doch verzögerte sich die Zustimmung der Kartellbehörden. Shell hat die Produktion von Kraftstoffen in der Raffinerie bereits eingestellt, will aber einen Teil davon in ein Umschlag- und Lagerterminal für Ölprodukte umwandeln. Nynas will seinen Teil der Raffinerie umbauen und jährlich 350.000 Tonnen Grund- und Spezialöle herstellen. Später werde auf dem Gelände mit einem dritten Partner eine Anlage zur Erzeugung von Wasserstoff errichtet und in Betrieb genommen.

Mitarbeiter werden teilweise übernommen

Von den einstmals 530 Mitarbeitern werde Nynas zunächst 90 und später nochmals 130 übernehmen. Weitere 40 arbeiten im Shell-Terminal. Nynas steht unter der Kontrolle der Konzerne Petróleos de Venezuela und Neste Oil (Finnland). Das Unternehmen produziert vor allem Zwischenprodukte, aus denen Schmiermittel, Klebstoffe, Farben, Düngemittel oder Entschäumer hergestellt werden sowie Spezialöle für Stromnetze.

(dpa / ste)

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