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Radio Hamburg

Arbeitslose in Hamburg

Leichte Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

Hamburg, 30.04.2014
Bundesagentur für Arbeit, Zentrale, Arbeitsamt

Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg ist im April saisonbedingt leicht gesunken.

Seit einigen Monaten stagniert der Hamburger Arbeitsmarkt. Der April brachte nur eine leichte Entlastung. Arbeitsagentur-Chef sieht aber gute Zeichen.

Das Frühjahr hat auf dem Hamburger Arbeitsmarkt für eine leichte Belebung gesorgt. Die Zahl der Arbeitslosen ging im April gegenüber dem Vormonat um 1390 Personen oder 1,8 Prozent auf 74.438 zurück, teilte die Agentur für Arbeit in der Hansestadt mit. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich von 7,8 auf 7,7 Prozent. Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres erhöhte sich die Arbeitslosigkeit allerdings um 4,4 Prozent, das sind 3112 mehr Arbeitslose.

Sönke Fock, Chef der Hamburger Arbeitsagentur, sieht dennoch ermutigende Zeichen auf dem Hamburger Arbeitsmarkt. Die Gesamtbeschäftigung steige stärker als im Bundesdurchschnitt und die Nachfrage nach Arbeitskräften habe einen Jahreshöchststand erreicht. In Hamburg sind 884.600 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt (Stand Februar), das sind 17.400 oder 2,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei der Arbeitsagentur sind fast 12.800 freie
Stellen gemeldet, so viel wie noch nie in diesem Jahr.

Zu wenig Ausbildungsplätze

"Der Hamburger Ausbildungsmarkt bleibt jedoch mit Blick auf die gemeldeten Lehrstellen hinter unseren Erwartungen zurück", sagte Fock. So wurden der Agentur von Oktober bis April insgesamt 8280 Ausbildungsstellen gemeldet, gegenüber mehr als 9000 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig suchen im April mehr als 7200 Jugendliche über die Agentur einen Ausbildungsplatz; das sind über 1000 mehr als vor einem Jahr. "Auch wenn rein rechnerisch ein Ausgleich vorliegt, nimmt der zeitliche und persönliche Druck auf beiden Seiten des Ausbildungsmarktes zu", sagte Fock. "Die jungen Bewerber sollten daher keine Zeit verlieren, um sich auf die freien Ausbildungsplätze zu bewerben." (dpa/apr)