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Radio Hamburg

HSH Nordbank

Blianz: Tiefrote Zahlen im Jahr 2013

Hamburg/Kiel, 11.04.2014
HSH Nordbank, Pressebild

Die HSH Nordbank erwartet für 2014 wieder Gewinne.

Die HSH Nordbank hat 2013 das zweitschwärzeste Jahr ihrer Geschichte hinter sich. Nach 2008 schreibt sie erneut einen hohen Verlust. 

Die HSH Nordbank will nach tiefroten Zahlen im Vorjahr 2014 wieder Gewinn ausweisen. 2013 betrug der Konzernverlust 814 Millionen Euro, wie die Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein am Donnerstag (10.04) mitteilte. Vor allem eine höhere Risikovorsorge für Schiffskredite, ein gestiegener Aufwand für die Kapitalgarantie der Länder sowie Steuerrückstellungen für Altlasten hätten auf das Ergebnis gedrückt. 2014 erwartet die Landesbank aber schwarze Zahlen vor und nach Steuern.

Ländergarantien aufgestockt

Die Ländergarantie - Sicherheiten mit denen Hamburg und Schleswig-Holstein die Bank stützen - waren Mitte 2013 wieder auf 10 Milliarden Euro aufgestockt worden. Im Finanzkrisenjahr 2008 war die die Bank mit Kapitalspritzen der Länder vorm Zusammenbruch gerettet worden. Sie sind mit 85,5 Prozent am Institut beteiligt.

Gewinn in 2014 erwartet

Der Vorstand erwartet 2014 für den Konzern und die Kernbank einen deutlichen Gewinn vor und nach Steuern. Für das erste Quartal wurde ein Vorsteuergewinn von rund 200 Millionen Euro genannt. Der Vorstand begründet seine Erwartungen auch mit dem anziehenden Neugeschäft, das sich bis Ende März verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf rund 2,1 Milliarden Euro verdoppelte. Bis Jahresende soll es auf 9,4 Milliarden Euro (2013: 7,6 Mrd) wachsen.

Bei Schiffsfinanzierungen plant die HSH 2014 wieder mit einem Neugeschäft von knapp einer Milliarde Euro. Vor 2015 werde nicht mit einer Erholung der Fracht- und Charterraten sowie der Schiffspreise gerechnet, berichtete der Vorstandschef. Die Schiffsfinanzierungen im Volumen von 21 Milliarden Euro seien zu 16 Prozent durch die Risikovorsorge abgedeckt.

Seit 2008 hat die HSH Nordbank ihre Bilanzsumme auf rund 109 Milliarden Euro halbiert. Die Zahl der Beschäftigten in Hamburg und Kiel wurde seitdem um ein Drittel auf 2834 reduziert.

(dpa/mgä)

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