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Radio Hamburg

Arbeitsplätze

Hamburg profitiert von der Energiewende

Hamburg, 23.12.2014
Energienetz, Strommast, Vattenfall, Energie

Der Hamburger Senat sieht unsere Stadt als einen Gewinner der Energiewende.

Die Energiewende hat Hamburg neue Perspektiven als Standort für erneuerbare Energien gebracht.

Der Standort Hamburg hat nach Einschätzung des Senats stark von der Energiewende in Deutschland profitiert. Mit Hilfe einer gezielten Branchenpolitik sei es gelungen, große Schlüsselunternehmen speziell im Bereich der Windkraft in der Hansestadt anzusiedeln und zu vernetzen, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) am Dienstag in Hamburg. Damit habe sich  Hamburg national und international als "Hauptstadt der Windkraft" etabliert. "Hamburg ist ein hochattraktiver Standort für erneuerbare Energien", sagte Horch.

14.000 neue Arbeitsplätze in Hamburg

Seit 2008 seien im Norden 24.000 neue Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien entstanden, davon allein 14.000 in Hamburg. Hamburg wolle auf diesem Weg weitergehen und den Cluster (Ballung) erneuerbare Energien stärker internationalisieren. Als herausragende Erfolge nannte Horch die Offshore-Wind-Industrie-Allianz gemeinsam mit ähnlichen Netzwerken aus anderen Bundesländern und den Erfolg der ersten Windenergie-Messe in diesem Jahr in Hamburg. Dem Cluster
Erneuerbare Energien gehören in der Metropolregion rund 180 Mitglieder an, davon 75 aus der Industrie und 13 aus der Forschung.

Hamburg ist "energiesicher"

Bei der eigenen Energieversorgung setzte Hamburg bislang vor allem auf mehrere Atomkraftwerke an der Elbe. Davon läuft nur noch Brokdorf. Im nächsten Jahr wird das Steinkohlekraftwerk Moorburg kommerziell ans Netz gehen und einen wesentlichen Teil der Hamburger Stromversorgung übernehmen. Eine solche Entscheidung zugunsten der Kohle würde heute sicherlich nicht mehr so getroffen und müsse aus der damaligen Situation verstanden werden, sagte Horch. "Dafür ist Hamburg nun einer der energiesichersten Standorte Deutschlands."

(dpa/lhö)

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