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Radio Hamburg

Sietas-Werft

An russische Pella-Werft verkauft

Hamburg, 10.02.2014
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Die insolvente Sietas-Werft ist an die russische Pella-Werft verkauft worden.

Die insolvente Sietas-Werft ist an die russische Pella-Werft verkauft worden.

120 Mitarbeiter sollen übernommen werden, wie Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann am Montag (10.02.) in Hamburg mitteilte.

Aufträge von Russland nach Hamburg verlegen

Pella Shipyards ist bei St. Petersburg ansässig und baut unter anderem Schlepper und Versorgungsschiffe. Die traditionsreiche Sietas-Werft kämpft seit 2009 ums Überleben und musste 2011 Insolvenz anmelden. Pella habe sich verpflichtet, Sietas für mindestens acht Jahre als Schiffswerft weiter zu betreiben, berichtete Brinkmann. Pella wolle Firmenaufträge von Russland aus nach Hamburg verlagern, ergänzte der Verwalter. "Für den Standort Hamburg ist das eine gute Perspektive", sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos).

Pella Shipyard ist bei St. Petersburg ansässig, baut unter anderem Schlepper und Lotsenboote und modernisiert Altexemplare. Neben russischen Auftraggebern sind in der Referenzliste im Internetauftritt auch Kunden aus Norwegen, Litauen und Italien aufgeführt.

Sietas musste 2011 Insolvenz anmelden

Die traditionsreiche Sietas-Werft kämpft seit 2009 ums Überleben und musste 2011 Insolvenz anmelden. Das familiengeführte Unternehmen hatte zu lange am Containerschiffbau festgehalten und schrieb rote Zahlen. Ein Manager aus der Flugzeugindustrie richtete das Unternehmen auf den Bau von Spezialschiffen wie Offshore-Versorgerschiffe aus. Doch es fehlten genügend Aufträge. Auf dem Sanierungskurs wurde die Werftengruppe Mitte 2012 zerschlagen. Von den noch knapp 400 Mitarbeiter der Kernwerft musste das Gros in eine Transfergesellschaft wechseln.

Im Norden Deutschlands ist eine weitere Werft in russischer Hand: Die Nordic-Werften (ehemals Wadan) mit Standorten in Wismar und Rostock waren 2009 aus der Insolvenz heraus vom russischen Investor Witali Jussufow übernommen worden.

(dpa/mgä)

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