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Radio Hamburg

Wirtschaft

Hamburger Hafen ist weiter auf Wachstumskurs

Hamburg, 27.02.2014
Hamburger Hafen, Blohm & Voss, Dock, Hamburg Marketing

Im vergangenen Jahr ist der Gesamtumschlag des Hamburger Hafens um über 6 Prozent gestiegen.

Deutschlands größter Hafen ist ein Abbild der Wirtschaft. Brummt die Konjunktur, sind die Kais mit Schiffen belegt und die Verladestationen gut beschäftigt.

Deutschlands größter Hafen in Hamburg legt beim Warenumschlag wieder zu und verzeichnet im Export sogar Rekorde. Mit 61,2 Millionen Tonnen (plus 7,2 Prozent) wurden im vergangenen Jahr mengenmäßig so viele Güter wie nie zuvor ausgeführt. Zusammen mit den Importen betrug der Gesamtumschlag knapp 140 Millionen Tonnen, ein Plus von 6,2 Prozent. Diese Zahlen stellte der Vorstand der Marketinggesellschaft des Hafens jetzt vor. 2014 wird ein Gesamtwachstum von bis zu 4,0 Prozent angepeilt.

Kräftiges Wachstum verzeichnet

Angesichts eines Wachstums von 4,4 Prozent auf 9,3 Millionen Standardcontainer (TEU) im Containerverkehr gewann der städtische Hafen im Vergleich mit anderen nordeuropäischen Häfen - Rotterdam, Antwerpen und Bremerhaven - in diesem Segment Marktanteile hinzu, auf 26,2 Prozent (plus 1,3 Punkte). Der Export beladener Container legte um 5,6 Prozent auf 4,0 Millionen TEU 2013 zu - ein Rekord und weiterer Beleg für die florierende Konjunktur, wie Marketingvorstand Axel Mattern berichtete.

Stau beim Abtransport 

Aktuell gibt es an den Hamburger Terminals allerdings einen Stau beim Abtransport von Containern, wie Mattern sagte. Durch die schweren Wetterverhältnisse mit Stürmen auf den Weltmeeren und an Küsten in den vergangenen Monaten hätten sich im weltweiten Schiffsverkehr kontinuierlich Verspätungen aufgebaut. Hinzu komme das treibstoff- und kostensparende Fahren (Slow Steaming) der Handelsschiffe. Die Terminalbetreiber und die Hafenbehörde seien im Gespräch, um Abhilfe zu schaffen. Auch ein Sprecher des Terminal-HHLA bestätigte, dass vor allem für den Export bestimmte Container länger an den Verladestationen stünden. Auch andere europäische und asiatische Häfen seien von dieser Situation betroffen.

Elbvertiefung vonnöten

Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) treiben weiterhin die beiden für den Hafen bedeutsamen Themen Elbvertiefung und Nord-Ostsee-Kanal um. Bei der im Juli beginnenden Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die umstrittene Elbvertiefung werde eine "eigene Mannschaft" vor Ort sein. Die tiefere Fahrrinne werde benötigt, um in der Konkurrenz zu den nordeuropäischen Häfen wettbewerbsfähig zu bleiben, bekräftigte
Horch. Sie soll das Anlaufen vollbeladener Großcontainerschiffe ermöglichen.

Nord-Ostsee-Kanal bereitet Probleme

Aber auch ein gut funktionierender Nord-Ostsee-Kanal ist für den Hafen ein Wettbewerbsfaktor. Um 10 Prozent auf 2,3 Millionen TEU legten die Containertransporte im Zubringerverkehr zu den nordeuropäischen Ostseehäfen zu. Über die Modernisierung und den Ausbau der deutschen Wasserstraße will Senator Horch mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) reden. "Unser Eintreten für eine Verbesserung der Infrastruktur ist keine
norddeutsche Folklore, sondern im Zusammenhang mit ihrer bundesweiten Relevanz zu sehen", ergänzte Marketing-Vorstand Ingo Egloff.

Rund 260.000 Arbeitsplätze seien bundesweit direkt oder indirekt mit dem Hamburger Hafen verbunden. "Der deutschen Wirtschaft droht ein Milliardenschaden, wenn jetzt nicht schnell die Milliarde investiert wird, die zur Beseitigung des Sanierungsstaus am Nord-Ostsee-Kanal benötigt wird", mahnte der Chef des DGB-Nord, Uwe Polkaehn. (dpa/apr)

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