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Radio Hamburg

Arbeitsmarkt schwächelt

Mehr Menschen in Hamburg arbeitslos

Hamburg, 30.01.2014
Bundesagentur für Arbeit, Zentrale, Arbeitsamt

Der Arbeitsmarkt im Norden schwächelt zu Jahresbeginn.

Zu Jahresbeginn zeigt der Arbeitsmarkt Schwäche - so auch in Hamburg. Strenger Frost behindert das Baugewerbe. Gastronomie leidet auch.

Strenger Frost und sinkende Konsumlaune nach Weihnachten lassen die Arbeitslosenzahlen steigen. Der Wintermonat Januar hat dem Hamburger
Arbeitsmarkt einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen gebracht. Wie die Agentur für Arbeit in Hamburg mitteilte, waren 76.141 Menschen im Berichtsmonat arbeitslos gemeldet. Das war ein Plus von 7,1 Prozent verglichen mit Dezember 2013. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war es ein Zuwachs von 4,9 Prozent.

Hamburger Arbeitsagentur optimistisch

Für den Chef der Hamburger Arbeitsagentur, Sönke Fock, geht der Arbeitsmarkt dennoch gefestigt ins Jahr 2014. Bei vorherigen Jahreswechseln (2009 bis 2013) sei stets ein höherer Anstieg zu verzeichnen gewesen, berichtete er. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 7,9 Prozent nach 7,6 Prozent im Vorjahresmonat und 7,3 Prozent im Vormonat.

Der Arbeitsmarkt sei weiterhin dynamisch und biete Arbeitsuchenden Chancen auf eine Beschäftigung, berichtete Fock. Er verwies darauf, dass im Januar 3.131 arbeitslos gemeldete Menschen wieder erwerbstätig wurden - mehr als in den beiden Vormonaten. Aus der Wirtschaft seien 2.700 neue Stellen gemeldet worden. Insgesamt sind 11.500 sozialversicherungspflichtige Jobs nicht besetzt.

Baugewerbe und Handel betroffen

Angebote gebe es unter anderem für das Gesundheits- und Sozialwesen, für die Bereiche Bildung, Kommunikation und Logistik. Dagegen fielen Stellen
im Baugewerbe, in Industrie, Versicherung und Handel weg. Im November 2013 gab es 885.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, 1,3
Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Schleswig-Holstein verhalten optimistisch

Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein ist zu Jahresbeginn gestiegen. Insgesamt hatten im Januar 111.700 Menschen keinen festen Job. Das waren rund 8.800 mehr als noch im Dezember 2013. Dies ist jedoch die geringste Zunahme in einem Januar seit 2008. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,5 Prozent. Im Dezember hatte sie noch 6,9 Prozent betragen.

Für das laufende Jahr zeigte sich die Chefin der Regionaldirektion Nord, Margit Haupt-Koopmann, deshalb "verhalten optimistisch". Der Anstieg im Januar sei jahreszeitlich typisch. "Erfreulich ist, dass der Zuwachs aufgrund des milden Winters deutlich geringer ausgefallen ist als in den Vorjahren." Zwar seien in den Tourismusregionen sowie im Wohnungs-, Straßen- und Gartenbau aktuell mehr Menschen ohne Job. "Doch die Daten zeigen auch: Der bisher milde Winter bremst den Anstieg der Arbeitslosigkeit." (dpa)

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