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Radio Hamburg

Airbus A380

Probleme mit undichten Kabinentüren

Hamburg, 17.07.2014
Lufthansa, A380, Pressebild

Die Außentür-Probleme beim größten
Airbus-Flieger A380 werden den Flugzeugbauer voraussichtlich noch
mehrere Jahre beschäftigen. 

Der Flugzeugbauer Airbus hat größere Probleme mit möglicherweise undichten Kabinentüren des Großraumflugzeugs A380 als bislang angenommen.

Die Außentür-Probleme beim größten Airbus-Flieger A380 werden den Flugzeugbauer voraussichtlich noch mehrere Jahre beschäftigen. Langfristig würden an jeder Tür die Dichtung und das Regenschutzblech ausgetauscht, sagte Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath am Mittwoch (16.07.) auf der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough und reagierte damit auf einen Bericht des NDR "Hamburg Journals".

Pfeifgeräusche während des Fluges

Die Teile zeigten vorzeitige Ermüdungserscheinungen. Dadurch waren seit 2013 mehrfach Pfeifgeräusche im Flug entstanden, in einem Fall löste der Pilot sogar die Sauerstoffmasken für die Passagiere aus. "Es handelt sich aber nicht um ein Sicherheitsproblem", sagte Schaffrath. 

Austausch bei regulärer Wartung

Den Austausch der Teile will Airbus möglichst bei der regulären Wartung der Jets vornehmen, die alle sechs Jahre ansteht. Die ersten A380-Exemplare, die 2007 ausgeliefert wurden, haben diese Schwelle jetzt überschritten. "Wir haben 400 Türen der ältesten Maschinen überprüft und etwa an jeder zehnten Handlungsbedarf entdeckt", sagte Schaffrath. Eine Lösung sei entwickelt, die Zulassung dafür werde im Herbst erwartet. Dann sollten ab 2015 alle A380-Jets nach und nach damit umgerüstet werden. Bis dahin würden die bisherigen Dichtungen und Regenbleche falls nötig gegen neue der gleichen Sorte ausgetauscht. 

Mehrwöchige Standzeiten

Jeder A380 hat 16 Türen. Dies bedeutet für die betroffenen Airlines unter Umständen mehrwöchige Standzeiten für die betroffenen Maschinen. Damit dürfte sich das Erreichen der Rentabilitätsgrenze des A380-Programms um weitere Jahre verzögern.

Lufthansa bestätigt Probleme

Die Lufthansa, die bislang zwölf Maschinen des Typs A380 im Einsatz hat, bestätigte dem "Hamburg Journal" die Probleme. Zu den möglichen Auswirkungen auf den Flugplan konnte sie zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen. Wahrscheinlich werde man ältere Maschinen vom Typ Boeing 747 länger im Dienst lassen, um mögliche Engpässe zu vermeiden.

Airbus erwartet A380-Gewinne ab 2015

Trotz der Probleme erwartet Airbus, in diesem und im kommenden Jahr 30 neue A380 auszuliefern und ab 2015 mit dem Flieger Gewinne zu schreiben. Diese Ziele seien nicht in Gefahr, obwohl Airbus die Kosten für die Lösung der Türprobleme trage.

(dpa/mgä)

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