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Radio Hamburg

HSH-Nordbank-Prozess

Nonnenmacher wird freigesprochen

Hamburg, 09.07.2014
HSH Nonnenmacher vor Gericht

Das Hamburger Landgericht hat den früheren Vorstand der HSH Nordbank vom Vorwurf der Untreue in einem besonders schweren Fall freigesprochen.

Das Hamburger Landgericht hat am Mittwoch (9.07.)den früheren Vorstand der HSH Nordbank vom Vorwurf der Untreue in einem besonders schweren Fall freigesprochen. 

Vor gut sechseinhalb Jahren entschieden sich die damaligen Vorstände der HSH Nordbank zu einem riskanten Finanzgeschäft. Jetzt wurde das mit Spannung erwartete Urteil gegen die sechs Manager gesprochen. Die Juristen betraten damit Neuland.

Nonnenmacher freigesprochen

Das Hamburger Landgericht hat den früheren Vorstand der HSH Nordbank vom Vorwurf der Untreue in einem besonders schweren Fall freigesprochen. Erstmals in Deutschland war der gesamte ehemalige Vorstand einer Bank wegen Ereignissen während der Finanzkrise angeklagt. Die Staatsanwaltschaft kann gegen das Urteil Revision beim Bundesgerichtshof einlegen.

Anklage wegen Untreue in besonders schwerem Fall

Vor Gericht stand der komplette sechsköpfige Bankenvorstand um Ex-Chef Hans Berger und Ex-Finanzvorstand Dirk Jens Nonnenmacher. Die früheren Bankmanager waren wegen Untreue in einem besonders schweren Fall angeklagt, zwei von ihnen auch wegen Bilanzfälschung. Die Staatsanwälte hatten Bewährungsstrafen und hohe Geldbußen verlangt. Die früheren Vorstände hatten die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Schon beim Prozessauftakt vor knapp einem Jahr hatte der Vorsitzende Richter Marc Tully deutlich gemacht, dass es schwierig sei, mögliche Verfehlungen der Banker strafrechtlich zu erfassen. "Die Strafkammer betritt Neuland", hatte er damals erklärt.

53 Millionen Euro Schaden durch "Omega 55"

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft waren die Manager kurz vor Weihnachten 2007 bei einem Geschäft namens "Omega 55" wissentlich zu hohe Risiken eingegangen. Sie hätten dabei ihre Pflichten grob verletzt. Die Anklagebehörde schätzt den dadurch entstandenen Schaden auf fast 53 Millionen Euro.

Lest auch: HSH-Nordbank-Prozess: Risikogeschäft "Omega 55" war "richtig"

Die ehemaligen Bank-Vorstände sehen sich zu Unrecht vor Gericht gestellt. Sie antworten auf die Vorwürfe der Staa ...

(dpa/mgä)

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