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Radio Hamburg

HSH-Nordbank-Prozess

Staatsanwaltschaft geht in Revision

Hamburg, 10.07.2014
HSH Nonnenmacher vor Gericht

Freispruch für Dirk Jens Nonnenmacher. Die Staatsanwaltschaft wird in Revision gehen. (Archivbild)

Das riskante Finanzgeschäft "Omega 55" der HSH Nordbank wird wohl den Bundesgerichtshof beschäftigen. Es wird eine Revision geben.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft will gegen die  Freisprüche für die Ex-Vorstände um "Dr. No" vorgehen. Sie hält die Bewertung des Gerichts für "rätselhaft".

Freispruch für Nonnenmacher wird angefochten

Die Hamburger Staatsanwaltschaft will den Freispruch der früheren Vorstände der HSH Nordbank um Dirk Jens Nonnenmacher anfechten. "Wir werden Revision einlegen", sagte Behördensprecher Carsten Rinio am Donnerstag (10.07.) der Nachrichtenagentur dpa. "Wir können die Entscheidung des Gerichts nicht nachvollziehen." Der Fall landet damit aller Voraussicht nach vor dem Bundesgerichtshof.

Das Landgericht der Hansestadt hatte den kompletten früheren Bankvorstand am Mittwoch (9.07.) von den Vorwürfen der schweren Untreue und Bilanzfälschung freigesprochen. Die Entscheidung der Richter habe die Staatsanwaltschaft überrascht, erklärte Rinio.

Lest auch: HSH-Nordbank-Prozess: Nonnenmacher wird freigesprochen

Das Hamburger Landgericht hat am Mittwoch (9.07.)den früheren Vorstand der HSH Nordbank vom Vorwurf der Untr ...

Freispruchbegründung: Pflichtverletzung nicht schwerwiegend genug

In der Begründung des Gerichts hieß es, die sechs Manager hätten bei dem komplexen Finanzgeschäft "Omega 55" im Dezember 2007 zwar ihre Pflichten als Vorstände verletzt. Diese Pflichtverletzungen seien aber nicht so evident oder schwerwiegend gewesen, dass sie nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eine Verurteilung wegen Untreue rechtfertigten.

Urteil "widersprüchlich und rätselhaft"

"Wir teilen diese Bewertung nicht", erklärte Rinio. "Wir sehen eine gravierende und evidente Pflichtverletzung." Seitdem die Strafkammer das Hauptverfahren eröffnet habe, habe sich nichts an der Tatsachengrundlage für die rechtliche Bewertung geändert: "Dann hätte das Hauptverfahren gar nicht eröffnet werden dürfen. Das ist für uns widersprüchlich und rätselhaft."

Lest auch: HSH-Nordbank-Prozess: Nonnenmacher bestreitet Vorwürfe der Untreue

Im HSH-Nordbank-Prozess wirft Ex-HSH-Nordbank-Chef Nonnenmacher der Staatsanwaltschaft vor, nicht an der Wahrheit ...

(dpa/mgä)

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