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Radio Hamburg

Insolvenz

Aus für Werft der HADAG-Fähren

Hamburg, 25.07.2014
Hafenfähre, Fähre, Hamburg, Hafen

Die Werft für die Bügeleisenfähren im Hamburger Hafen ist pleite und musste am Freitag (25.07) alle Mitarbeiter entlassen.

Die Hamburger Werft SSB ist pleite. Alle 13 Mitarbeiter der angeschlagenen Werft sind am Freitag (25.07) entlassen worden.

Der Hersteller der bekannten Hamburger Hafenfähren, die im Volksmund auch gerne als Bügeleisen bezeichnet werden, die Werft SSB Spezialbau Oortkaten, ist am Ende. Am Freitag (25.07) erhielten alle 13 verbliebenen Mitarbeiter, vom Schlosser bis zum Tischler, von einem Insolvenzverwalter ihre Kündigung.

Keine Aufträge mehr

Die kleine Werft stand am Ende nach dem letzten Neubau ohne weitere Aufträge da. Geschäftsführer Alvaro Moreno sagte "NDR 90,3", dass er gerne weitergemacht hätte, jetzt aber ein Stück Hamburger Schiffbaukompetenz verloren gehen würde. "Wir können keine Aufträge mehr annehmen. Die Werft macht zu. Die Altlasten sind so hoch, dass der Betrieb nicht mehr aus eigener Kraft fortgeführt werden kann. Das tut echt weh", so Alvaro im "Abendblatt".

Übernahme?

Der Insolvenzverwalter und Werftbesitzerin Renate Schütte verhandelten derzeit aber noch mit Investoren, die den Standort übernehmen wollen. Aussichtsreichster Kandidat sei dabei ein Stahlbauunternehmen aus Hamburg. Schütte sagte "NDR 90,3", dass es ihr Ziel sei den Sandort der Werft in Oortkaten zu erhalten und möglichst vielen Mitarbeitern eine Perspektive zu bieten. Die Werft hatte 2013 Insolvenz angemeldet. 

(dpa/san)

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