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Radio Hamburg

Karstadt

Drei Hamburger Filialen vor dem Aus

Hamburg, 21.07.2014
Karstadt, Warenhaus, Eingang

Bei drei Hamburger Karstadt-Filialen könnte bald das Licht ausgehen.

Die wirtschaftlichen Probleme beim Warenhauskonzern Karstadt könnten für drei der zehn Filialen im Hamburg die Schließung bedeuten.

Die Zukunft der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt sieht düster aus.  Gewerkschaft und Betriebsrat haben für den Handelsriesen dringend notwendige Investitionen und ein Zukunftskonzept gefordert. Allerdings könnten 29 der deutschlandweit 83 Standorte dabei auf der Strecke bleiben - drei davon auch in Hamburg.

Drei Hamburger Filialen vor dem Aus

Nach Medienberichten stehen die Filialen in Billstedt, Bergedorf und Norderstedt auf einer inoffiziellen, internen roten Liste des Konzerns, die akut von der Schließung bedroht sind, da sie nicht genügen Profit abwerfen würden. Insgesamt betreibt Karstadt in Hamburg zehn Geschäfte mit 1.500 Beschäftigten. In der "Bild am Sonntag" verlangte das Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger von Karstadt-Eigentümer Nicolas Bergruen, dass er im Interesse der rund 17.000 Mitarbeiter schnellstmöglich ein Konzept zur nachhaltigen Sicherung der Standorte und Arbeitsplätze vorzulegen habe.

Ein Drittel der Geschäfte bedroht

Am Dienstag (15.07) vergangener Woche hatte der Karstadt-Aufsichtsrats-Chef Stephan Fanderl erklärt, dass man sich um 20 Filialen Sorgen machen würde. Inzwischen ist sogar klar, dass bundesweit 29 Filialen auf der roten Liste stehen. Man habe "berechtigte Sorgen um die Profitabilität" von etwa jedem vierten der insgesamt 83 Warenhäuser. Konkrete Schließungsabsichten gäbe es zwar noch keine, wirklich ermunternd klingt diese Aussage aber nicht.

Berggruen schweigt

Bisher hat sich Investor Nicolas Berggruen noch nicht zu dem aktuellen Schwierigkeiten des Konzerns geäußert, was in der Karstadt-Spitze auf Unverständnis stößt. Der Vorsitzende des Karstadt-Gesamtbetriebsrats, Hellmut Patzelt, forderte Berggruen dazu auf unverzüglich Sanierungspläne auf den Tisch zu legen. Der Gesamtbetriebsrat werde sich nicht einfach eine Liste mit Häusern vorlegen lassen, die geschlossen werden sollten.

(dpa/san)

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