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Radio Hamburg

Hamburger Hafenkonzern

HHLA sieht Geschäftsjahr 2014 verhalten

Hamburg, 27.03.2014
HHLA, Lübeck, Terminal

Trotz gestiegenen Umsatzes ist der Gewinn des Hamburger Hafen- und Logistikkonzerns HHLA im vergangenen Jahr zurückgegangen. Ein Grund dafür sind gestiegene Personalkosten.

Der Hamburger Hafenkonzern HHLA ist auch von der Entwicklung des Welthandels abhängig. Mit Sorge verfolgt der Vorstand die Krim-Krise.

Der Hamburger Hafenkonzern HHLA erwartet für das laufende Geschäftsjahr nur ein moderates Wachstum. "2014 wird ein herausforderndes Jahr", sagte der Vorstandschef der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Klaus-Dieter Peters. Er begründete seine Einschätzung mit einer verhaltenen weltwirtschaftlichen Dynamik und dem scharfen Wettbewerb der Häfen, unter anderem mit Rotterdam und Antwerpen. In Nordwest-Europa hat die HHLA einen Marktanteil von 20,4 Prozent beim Containerumschlag.

Terminal in Odessa bereitet Sorgen

In diesem Jahr erwartet die HHLA einen nur leichten Anstieg des Umschlags verglichen mit dem Vorjahr, als 7,5 Millionen Boxen bewegt wurden (plus 4,4 Prozent). Das operative Konzernergebnis 2014 soll sich auf Vorjahresniveau bis rund 158 Millionen Euro bewegen, der Konzernumsatz leicht über 1,13 Milliarden Euro liegen. Wegen der Krim-Krise blickt die HHLA sorgenvoll auf ihr Terminal in Odessa in der Ukraine, wo das Unternehmen seit 2001 engagiert ist und als Betreiber über eine Konzession für 40 Jahre verfügt.

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Zweistelliger Mengenabschwung

"Wir sind wachsam, aber nicht in Panik", sagte der HHLA-Chef. In Odessa beschäftigt die HHLA rund 500 Mitarbeiter und ist einer der größten Arbeitgeber in der Stadt. 2013 wurden dort 369.000 Container umgeschlagen. Seit Jahresanfang habe es einen zweistelligen Mengenabschwung gegeben, berichtete Peters. Dies sei aber dem Wetter mit verspäteten Schiffsankünften geschuldet gewesen, nicht aber "Störeinflüssen von außen". Spekulationen über eine weitere Entwicklung auch im Warenhandel mit Russland seien verfrüht. (dpa/apr)