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Radio Hamburg

Hamburger Unternehmen

Beiersdorf machte 537 Millionen Euro Gewinn

Hamburg, 04.03.2014
Beiersdorf

Beiersdorf kann einen Gewinn von 537 Millionen Euro verzeichnen.

Beiersdorf hat im vergangenen Jahr rund 537 Millionen Euro Gewinn gemacht, 57 Millionen mehr als 2012. Vor allem die neuen Nivea-Produkte kommen offenbar gut an.

Der Nivea-Konzern Beiersdorf ist in den vergangenen Monaten schneller gewachsen als alle anderen großen Kosmetikunternehmen. "Wir bewegen uns in unserer eigenen Konjunktur, erstaunlicherweise", sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan F. Heidenreich am Dienstag in Hamburg. Beiersdorf habe Marktanteile gewonnen, den Umsatz gesteigert und das Ergebnis verbessert. Das gelte nicht nur für die Wachstumsmärkte wie Lateinamerika und Asien, sondern auch für die reifen und hart umkämpften Märkte Westeuropas und für Deutschland. "Damit sind wir sehr zufrieden", sagte Heidenreich.

Marktanteile gewinnen

Hauptziel von Beiersdorf sei es, Marktanteile zu gewinnen. "Grundlage der geschäftlichen Entwicklungen sind die strategischen Entscheidungen", erklärte der Vorstandschef. Beiersdorf habe das Profil der globalen Marke Nivea wieder geschärft, seine Präsenz auf den Märkten erhöht und die Innovationskraft gestärkt. Der Erfolg auf den Märkten sei ganz wesentlich neuen Nivea-Produkten zu verdanken, die sich auf den Märkten sehr erfolgreich durchgesetzt hätten. "Unsere Innovations-Pipeline ist gut gefüllt", sagte Heidenreich. Beiersdorf und Nivea seien die Innovationsführer auf dem Kosmetikmarkt.

Positive Zukunftsaussicht

Vor diesem Hintergrund will Heidenreich den Konzernumsatz im laufenden Jahr um vier bis sechs Prozent steigern und die Umsatzrendite nochmals leicht erhöhen. Die lag im vergangenen Jahr bereits bei 13,2 Prozent vor Steuern und Zinsen (Ebit); aus 6,14 Milliarden Euro Umsatz kamen 814 Millionen Euro Gewinn. Der Jahresüberschuss kletterte von 480 auf 537 Millionen Euro, von denen rund ein Drittel als Dividende ausgeschüttet werden. Die Aktionäre erhalten unverändert 70 Cent je Aktie.

Milliardenrücklage für Unternehmenskäufe

Damit sammelt der Beiersdorf-Konzern, der mehrheitlich der Hamburger Familie Herz gehört, Milliardenbeträge auf seinen Konten an. Dieses Geld bleibe im Unternehmen und stehe für Unternehmenskäufe zur Verfügung, falls sich dafür eine Gelegenheit biete. Das allerdings sei nicht planbar und oft Zufall - Beiersdorf sei jedenfalls bereit.

(dpa/kru)

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