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Radio Hamburg

Hamburger Wirtschaft

Hapag-Lloyd schreibt rote Zahlen - Otto legt zu

Hamburg, 26.03.2014
Hapag Lloyd

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd bleibt in den roten Zahlen. Anderen Unternehmen in der Hansestadt geht es dagegen gut.

Bei der Otto Group zahlen sich Investitionen in das Online-Geschäft aus. Die Reederei Hapag-Lloyd bleibt dagegen in den roten Zahlen.

Der Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group hat im Internethandel kräftig zugelegt. Im Geschäftsjahr 2013/14 (28. Februar) stiegen die Erlöse der weltweit rund 100 Online-Shops um 7,6 Prozent auf rund 6,0 Milliarden Euro. Das entspreche 61 Prozent der Einzelhandelsumsätze der Gruppe, teilte
Otto mit. Dabei handele es sich um vorläufige Zahlen.

Marktposition soll gestärkt werden

Insgesamt setzte die Otto Group rund 12 Milliarden Euro um, das bedeutet nach Wechselkurseffekten durch den starken Euro einen Zuwachs von 1,8 Prozent. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) knüpfte der Familienkonzern den Angaben zufolge an das Vorjahresergebnis von 388 Millionen Euro an, was in der Firmenhistorie zu den Spitzenwerten zählt. Mit hohen IT-Investitionen soll die Marktposition ausgebaut werden.

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Die Geschäfte in Deutschland liefen nach Angaben der Otto Group besonders gut - mit einem Plus von 4,6 Prozent auf 7,06 Milliarden Euro. Im Ausland belastete der starke Euro im Vergleich zum US-Dollar die Einzelhandelsumsätze. Aus dem Handelsgeschäft - über Online, Katalog-Bestellungen sowie aus dem klassischen stationären Einzelhandel - flossen der Gruppe praktisch unverändert rund 10 Milliarden Euro zu. Zweistellige Zuwachsraten verzeichneten die Finanzdienstleistungen mit 683 Millionen Euro (kursbereinigt: plus 16,7 Prozent) sowie das Service-Geschäft mit dem Dienstleister Hermes. Es kam auf 1,3
Milliarden Euro Umsatz (kursbereinigt: plus 16,5 Prozent).

Otto investiert in IT-Entwicklungen

Die gute Ertragslage will der Konzern unter anderem für neue, auf den elektronischen Handel bezogene Geschäftsmodelle nutzen. Von 2013 bis 2015 sind allein für IT-Entwicklungen rund 300 Millionen Euro veranschlagt. Der Konzern hat mehrere Projekte aufgesetzt, darunter einen neuen Shop für Mode und Lifestyle, das Bezahlsystem Yapital und die Shop-Software Lhotse. Die Gruppe wies 2013 weltweit rund 53.700 Vollzeitstellen aus. In Deutschland kamen 650 Stellen auf knapp 26.000 hinzu.

Hamburger Reederei schreibt Verluste

Die Linienreederei Hapag-Lloyd kommt dagegen nicht aus den roten Zahlen. Das Hamburger Unternehmen hat sein operatives Ergebnis im vergangenen Jahr zwar deutlich verbessert. Unterm Strich blieb aber dennoch ein Verlust von 97,4 Millionen Euro nach rund 128 Millionen im Vorjahr, teilte das Unternehmen in Hamburg mit.

Das operative Ergebnis legte demnach um 41 Millionen Euro auf 67,2 Millionen zu. Zwar erhöhte sich das Transportvolumen 2013 um 4,6 Prozent auf rund 5,5 Millionen Standardcontainer (TEU). Der Umsatz ging jedoch auf 6,57 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,84 Mrd) zurück. Dies sei zum großen Teil dem schwachen US-Dollar geschuldet, der Hauptwährung in der Schifffahrt, hieß es in der Mitteilung. (dpa/apr)