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Radio Hamburg

Beiersdorf vs Unilever

Wer erlebt sein "blaues Wunder"?

Karlsruhe, 09.07.2015
Nivea, Creme

In Karlsruhe streiten sich Beiersdorf ("Nivea") und Unilever ("Dove") um den Blau-Ton ihrer Produkte.

Der "Blau-Streit" der Kosmetik-Konzerne Beiersdorf und Unilever geht vor dem Bundesgerichtshof in die nächste Runde.

Firmen wollen, dass ihre Marken im Gedächtnis bleiben mit markanten Logos oder Farben. Wenn das geschafft ist, ist der Ärger umso größer, wenn andere Firmen diese Logos oder Farben nur minimal abändern oder sogar kopieren. 2007 hat sich der Hamburger Beiersdorf-Konzern das typische "Nivea"-Blau als Marke schützen lassen. Der Unilever-Konzern nutzt denselben Blauton aber für seine Kosmetikmarke "Dove". 2013 hat das Bundespatentgericht die Farbmarke auf verlangen des Unternehmens wieder gelöscht.

Die Farbe macht's

Gegen dieses Urteil hat Beiersdorf jetzt vor den Richtern in Karlsruhe Beschwerde eingelegt. Grundsätzlich kann sich ein Unternehmen eine Farbe als Marke schützen lassen, das hat der Europäische Gerichtshof im noch nicht endgültig ausgefochtenen Streit um die Farbe Rot zwischen europäischen Banken und deutschen Sparkassen entschieden. Dabei kommt es aber darauf an, ob die Mehrheit der Verbraucher allein den Farbton ohne zusätzlichen Schriftzug bereits als typisches Kennzeichen des Unternehmens erkennt - wie zum Beispiel Langenscheidt-Gelb, Telekom-Magenta oder Milka-Lila.
Um das alleinige Nutzungsrecht für das "Nivea"-Blau zu behalten, muss Beiersdorf diese sogenannte Verkehrsdurchsetzung jetzt vor Gericht belegen.

(fr/aba)

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